Elzer-Spiegel - Portal für die Stadt Elze mit Mehle, Sehlde, Esbeck, Wülfingen, Sorsum und Wittenburg, den Flecken Eime und die Region Leinebergland im Landkreis Hildesheim

-Aktuelles aus den Ortsteilen:
Maibaum-Aufstellen ist wieder super besucht
Mehle - Traditionsgemäß werden die Mehler Einwohner schon am frühen Morgen des 1. Mai musikalisch mit Mailiedern begrüßt und das schon seit Neugründung des Musikzuges der freiwilligen Feuerwehr Mehle in 1973 unter der musikalischen Leitung von Albert Fischer. Bereits im dritten Jahr lädt nun die Mehler Dorfgemeinschaft mit ihren zahlreichen Vereinen in die Dorfmitte ein. Eine große Anzahl von Feuerwehrkameraden holten gemeinsam die lange Fahnenstange aus der Werkstatt von Jupp Heering, wo sie im Winter lagert und jedes Jahr wieder gepflegt wird, dabei wird sie gekrönt von einem Kranz, den die Damen des DRK jedes Jahr frisch flechten und mit vielen lustig wehenden Bändern schmücken. Die Blauröcke trugen gemeinsam die große Stange, die mit allen Emblemen der Mehler Vereine versehen ist, zum Denkmal der historischen „Germania“ von Mehle in der Dorfmitte, wo der Fahnenmast dann fachmännisch angeschraubt.´wurde, um in den nächsten Wochen einen guten Eindruck für das gepflegte Dorf machen wird. Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann begrüßte alle Einwohner und Gäste und bedankte sich bei den verschiedenen Vereinen für die Arbeit an dem Gesamtwerk der Veranstaltung. Die Gäste applaudierten und die Musikkapelle spielte eine Anzahl von Mailiedern und Frühlingsliedern auf ihrem mit Birkenzweigen geschmückten Wagen und brachte die Zuhörer in Stimmung. Ein Novum war ein Trecker, der einen kleinen Wagen hinter sich herzog, wo alle Flötenkinder drauf Platz genommen hatten, sehr zur Augenweide für die Anwesenden. Dann gaben die Kids eine Kostprobe ihres Könnens unter anderem mit dem Lied „Alle Vögel sind schon da...“ Dann folgte der zweite Teil der Veranstaltung mit einer munteren Unterhaltung an Festzelttischen auf dem Hofgelände von Heinrich Schilde. Die Bewirtung hatten die Mehler Vereine übernommen und der ortsansässige Bäcker Thorsten Freimann sorgte für süße Verführung mit Rhabarber-Kuchen und Waffeln mit heißen Kirschen und Sahne zu einer Tasse Kaffee. Während Michèl David seine fein abgestimmte selbst gekochte Erbsensuppe mit Würstchen- Einlage aus einem überdimensional großen Topf anbot, steigt einem schon der Duft der gegrillten Bratwurst in die Nase. Der Gemischte Chor hatte den Getränkestand übernommen mit Sekt in weiß und rot, sowie mit leckerer Maibowle als Knüller neben allen anderen Getränken. Und so klang dieser schöne Tag harmonisch aus bei munterer Laune an den einzelnen Tischen.

Klicken Sie auf ein Foto, um es zu vergrößern!

Alle Fotos zu diesem Bericht als Diashow ansehen

[Seitenanfang]  [Zurück zur Startseite]  [Zum Archiv]




Garagenflohmarkt in Mehle für Mai geplant
Mehle - 30 Einwohner von Mehle trafen sich im Gasthaus „Tante Else“ in Mehle, um über einen geplanten Garagenflohmarkt zu sprechen. Der Termin für den Flohmarkt, den jeder in seiner eigenen Garage präsentieren wird, ist Sonntag, der 27. Mai, in der Zeit von 10-17 Uhr. Diane Thiesemann (Diane.Thiesemann@web.de) hat sich bereit erklärt, das ganze Ortsbild über Google-Maps aufrufen zu lassen, so dass man erkennen kann, in welcher Garage an welchem Haus ein Angebot zu finden ist. Bei Diane Thiesemann können sich noch weitere Interessenten melden, damit sie die Lage überblicken kann. Der Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann wird dann dafür Sorge, dass es genügend Handzettel gegeben wird, die man sich beim Bäcker mitnehmen kann. Außerdem wird es einen Hinweise im Schaukasten geben. Wer von den Ausstellern möchte, kann eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen anbieten. Ansonsten ist kein öffentlicher Platz geplant zu einem gemeinsamen Treffen. Die Gemeinschaft hofft nun, dass dieser Tag auch von den Bürgern aus der näheren oder ferneren Umgebung angenommen wird. Die Teilnehmer sind sehr interessiert und werden ihren „Standpunkt“ mit 3 Luftballons kenntlich machen für alle Bürger, die auf der Straße vorbeifahren.

Klicken Sie auf ein Foto, um es zu vergrößern!

Alle Fotos zu diesem Bericht als Diashow ansehen

[Seitenanfang]  [Zurück zur Startseite]  [Zum Archiv]




Osterfeuer mit Grillgut, Bier, Sekt und Bowle
Mehle - Der Wettergott hatte ein Einsehen am Ostersamstag und so konnte man sich bei trockenem Wetter im Freien oder unter dem geschützten Dach des neuen Feuerwehrhauses aufhalten, um sich bis spät in die Nacht, mit Freunden oder Bekannten, die man lange nicht gesehen hatte, zu einem Plausch zusammen finden. Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr und die Mühlenfeld-Musikanten unter der Leitung von Albert Fischer sorgten für muntere musikalische Unterhaltung, so dass man bei guter Stimmung an Festzeltbänken Platz nehmen konnte. Im Freien gab es Bratwurst und Steaks und im Feuerwehrhaus war eine Theke aufgebaut, die immer von Gästen umringt war. Eine Besonderheit ist seit es das neue Feuerwehrhaus gibt, dass es auch einen Stand gibt, wo junge Damen für Sekt und für Bowle mit verschiedenen leckeren, kleingeschnittenen Obstzutaten sorgten,u.a. Caipirinha. Auch dieser Stand war stets umlagert, so dass die Damen alle Hände voll zum tun hatten,alle Gäste schnell zu bedienen. Bei Anbruch der Dunkelheit wurde dann das Feuer entfacht auf der nebenan liegenden Ackerfläche eines Mehler Landwirtes, wo dann eine hohe Feuersäule schon von weitem zu sehen war. Rundum ein gelungenes Fest, das erste wieder unter freiem Himmel.

Klicken Sie auf ein Foto, um es zu vergrößern!

Alle Fotos zu diesem Bericht als Diashow ansehen

[Seitenanfang]  [Zurück zur Startseite]  [Zum Archiv]




295 Jahre Mitgliedschaft im DRK Mehle
Mehle - Der DRK Ortsverein Mehle zählt zur Zeit 146 Mitglieder, darunter 2 Männer. Die Vorsitzende des DRK Ortsvereins Burkharde Lange konnte erfreulicherweise sieben Mitgliedern zu knapp 300 Jahren Mitgliedschaft gratulieren. Da der bisherige DRK-Bundesvorsitzende Seiters aus Altersgründen ausgeschieden ist, wurden die Urkunden von der Bundestagsabgeordneten Gerda Hasselfeldt unterschrieben.
60 Jahre gehören drei Mitglieder dem DRK an: Lisa Füllberg, Renate Heering und Lieselotte Spandau; 50 Jahre zählen Marlen Grams und Ruth Remmert zum Verein, während Ingrid Staat seit 40 Jahren Mitglied ist. Heike Rosenbusch, obwohl sie inzwischen aus Mehle verzogen ist, will aber dem Verein , dem sie 25 Jahre angehört, weiterhin die Treue halten. Das ist alles ein gutes Omen für den Mehler DRK Verein. Alle Mitglieder erhielten Urkunden und Nadeln bzw. Blumensträuße.
Das Jahr 2017 war wieder ausgefüllt mit vielen gemeinsamen Veranstaltungen und Unternehmungen, sowohl in Mehle wie auch außerhalb. Wenn man sich die große Veranstaltungsserie des rührigen Mehler Vereins ansieht, stellt man fest, dass das DRK der soziale Mittelpunkt von Mehle ist, bei dem kein Bürger durch die Maschen fällt.
Den Reigen führte der Neujahrsempfang der ev. Kirchengemeinde in der Kirche und im Gemeindehaus an, an dem der DRK Vorstand teilnahm. Dann gab es fünf große Vereins-Jubiläen in Mehle, die es, wie sonst in keinem Jahr in der Vielfalt, zu beglückwünschen galt: Das war der Gemischte Chor(95J); Sportverein(90J); Sozialverband (70J); Schützenverein(55J); und Altenclub (45J).
3 mal im Jahr wurde traditionsgemäß die Blutspende durchgeführt und ein leckeres Büffet zubereitet. Es konnten dabei 235 Blutspender zur Ader gelassen werden, darunter 3 Erstspender. Die Hauptversammlung wurde im März durchgeführt, wobei Neuwahlen angesagt waren. Dazu zählte Gabriele Warnecke als zweite Vorsitzende und Renate Marahrens als Schatzmeisterin. Gabriele Warnecke wurde einstimmig wiedergewählt, während Renate Marahrens bekanntgab, dass sie den Posten nach langer Zeit niederlegen möchte. Hier wurde Heike Sauter einstimmig zur Schatzmeisterin gewählt. Irmhild Hofmann gab die Auflösung ihrer Gymnastik-Gruppe bekannt, die Tanzgruppe werde sie weiterhin führen, die in 2017 14 Zusammenkünfte hatte, erklärte sie. Eine Mannschaft des DRK beteiligte sich am Schießen der Vereine im Mehler Schützenhaus und belegte den 6. Platz mit 239 Ring. Zur Auflockerung des Jahres trafen sich viele Mitglieder zu drei Spiel- und Klön-Nachmittagen. Im Frühjahr und Herbst kamen turnusmäßig 14 Mitglieder an 10 Abenden zum Gedächtnistraining. Das Heringsessen zum Aschermittwoch ist beliebt und lockte wieder 25 Gäste zu „Tante Else“. Anschließend wird dann mit viel Eifer „Bingo“ gespielt. Am 29. März nahm das DRK die Einladungen der Versuchsküche in Alfeld an, wo es wieder viele neue Informationen gab und leckere Rezepte zu Fingerfoods.
Am 25. April wurden viele ältere Fotos gezeigt von Fahrten des Ortsvereins, die Günter Bürger aufgenommen hatte, wo 48 Gäste interessiert zuschauten. Beim Aufstellen des Maibaums lassen sich die Damen des DRK nicht lange bitten und banden und schmückten traditionell den Kranz für den 1. Mai. Der Grillnachmittag am 27.6. im Gemeindehaus wurde für 39 Mitglieder wieder zu einem besonderen Treffen, wo man sich Würstchen, Staeks, sowie Salaten aus eigener Herstellung schmecken ließ.
Zu Highlights des Jahres zählten mehrere Veranstaltungen. So wurde für 22 Mitglieder die Fahrt in die Wedemark, wo die Zierkerzenfabrik in Walsrode besichtigt wurde und der Hof mit der Hemme-Milch zu einem schönen Erlebnis. 33 Mitglieder folgten der Einladung zum Kaffeenachmittag im „Waldbrunnen“. Im Oktober wurde der 2. Mehler Kreativmarkt veranstaltet, für dessen Ausrichtung Ulrike Tebbe und ihr Tochter Alexandra sorgten. Dieser Markt wurde sehr gut angenommen und viele leckere selbstgebackene Torten der DRK Mitglieder sorgten dafür, dass der Nachmittag versüßt wurde. Auch Waffeln und Brezeln waren im Angebot, so konnte der Erlös für die Finanzierung der Weihnachtsfeier genutzt werden. Die Weihnachtsfeier am 8. Dezember sogte für viele Höhepunkte. Nach der Kaffeetafel und vielen Vorträgen erfreuten Pastor Dr. Marvin Döbler, die Flötengruppe mit 20 Kindern sowie der Gemischte Chor 54 Gäste an diesem Adventsnachmittag. 88 mal gratulierte der Vorstand mit kleinen Geschenken und Kartengrüßen zu vielen Anlässen, wie Geburtstag, Goldene Hochzeit und Eiserne Hochzeit, sowie 5 Geburten, wo kleine gestrickte Schühchen seit vielen Jahren verschenkt werden. Zum ersten Advent erhalten 80 Mehler Bürger über 80 Jahre Kekse zu Haus im Krankenhaus oder Altenheim. Die Altkleidersammlung des DRK wurde unterstützt durch Beutel, die zu besonderen Terminen gefüllt Mit Kleidung an bestimmten Orten zur Abholung abgelegt werden können. Die Kassenlage des Vereins ist in Ordnung, wer Interesse hat, einzutreten, zahlt einen Mitgliedsbeitrag in Höhe von 24 €, wovon 75 % an den Kreisverband weitergereicht werden.

Klicken Sie auf ein Foto, um es zu vergrößern!

Alle Fotos zu diesem Bericht als Diashow ansehen

[Seitenanfang]  [Zurück zur Startseite]  [Zum Archiv]




Schornsteinbrand in der Friedenseiche
Mehle - Kurz nach dem Alarm in Mehle gegen 12 Uhr sah es noch recht harmlos aus, fast wie ein Fehlalarm. Das Haus Ecke Alte Poststraße/Feldstraße war mit Schornsteinbrand gemeldet. Nach und nach rücken immer mehr Feuerwehrfahrzeuge aus der Umgebung an. Zunächst schaut der Gronauer Feuerwehrmann erst einmal unter die Ziegel, ob hier ein Feuernest droht. Am Ende müssen Teile der Hauswand aus Lehm abgetragen werden, Holzlatten entfernt werden und Atemschutz getragen werden. Bericht und Fotos folgen.

Klicken Sie auf ein Foto, um es zu vergrößern!

Alle Fotos zu diesem Bericht als Diashow ansehen

[Seitenanfang]  [Zurück zur Startseite]  [Zum Archiv]




Grabenweg: „Der Ball liegt in der Politik“
Mehle - Gut besucht war die Bürgersprechstunde in Mehle mit einer munteren Diskussion. Hierzu waren Elzes Bürgermeister Rolf Pfeiffer, seine Stellvertreterin Beate Freimann und der Mehler Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann ins Feuerwehrhaus Mehle gekommen. Vordringliches Thema wie schon seit langem war wieder einmal die Entscheidung über eine Neugestaltung des Grabenweges, der einen wichtigen Verbindungsweg zwischen Elze und Mehle darstellt und der nach Meinung anderer Bürger als Einbahnstraße ausgewiesen werden soll. Die Einrichtung der Einbahnstraße war einige Wochen zur Probe umgemünzt worden. Dabei konnte man deutlich die Nachteile erkennen. Zum einen gab es ein Mehraufkommen auf der Elzer Hauptstraße, was nicht gerade ratsam ist, zum anderen klagte die Stettiner Straße über eine häufigere Frequenz und darüber hinaus auch der Ortsteil Sehlde, bzw. erhöhte sich das Verkehrsaufkommen sehr stark in der Alfelder Straße in Mehle. Wie Bürgermeister Rolf Pfeiffer erläuterte, habe Albert Fischer, der ein Bauunternehmen führt, einen praktikablen und recht preiswerten Vorschlag unterbreitet, der eine Verbreiterung der Straße unter Hinzufügung eines Radfahrweges vorschlägt. Diesen Vorschlag muss in Kürze das Planungsbüro noch einmal mit dem spitzen Bleistift berechnen, ob alles den DIN-Vorschriften entspricht. Danach landet der Vorschlag in den Fraktionen auf dem Tisch, so dass hier eine Entscheidung erwartet werden kann. „Die Einbahn-Straße auf dem Grabenweg ist lange noch nicht vom Tisch“, merkte Pfeiffer an. Man darf dabei nicht vergessen, dass die Grundschüler bei zuviel Durchgangs-Verkehr gefährdet sind. Wolfgang Thiesemann merkt an, dass die Einbahnstraße keine größere Sicherheit für die Radfahrer bietet. Pfeiffer verspricht: „die Verwaltung wird die Kosten für einen Radfahrweg prüfen. Sie wird dabei auch eine Prioritätenliste in Kürze zusammenstellen, was künftig den Vorrang haben soll, Dabei werden die Vorgaben geprüft und alle Alternativen“. Jedes Verkehrsschild ist nur so gut, wie wir es überwachen“, so Pfeiffer. „Der Ball liegt in der Politik.“, ergänzt er. Bei Vorschlägen werden die Kosten abgewogen und geschaut, was überwiegt, erklärte er. Nicht ohne Stolz vermeldete Rolf Pfeiffer, dass eine We-Lan-Verbindung dieser Tage in der Mehrzweckhalle installiert werden konnte. So macht Mehle damit einen Anfang. Eine sehr erfreuliche Nachricht war auch der künftig einzurichtende „Biker-Park“, der alle Sportbegeisterten interessieren kann, so Pfeiffer. Denn die Verfüllung der Sandkuhle hinter den „Elzer Backwaren“ neigt sich im nächsten Jahr dem Ende zu, wie von der Firma Kedenburg zu hören ist. Gleichzeitig kehrt ein früherer Mehler Kalle Nicolai nach Mehle zurück, um auf dem inzwischen von Albert Fischer erworbenen Gelände der ehemaligen Elzer Backwaren eine Halle zu mieten. So bietet es sich an, dass auf dem Hügel der durch die mit Beton verfüllten Sandkuhle, ein „Biker-Park“ entstehen könnte. Hier könnte auch eine Rodelbahn im Winter entstehen. „Das ist zwar alles noch Zukunftsmusik, könnte man jedoch ins Auge fassen“, so Pfeiffer.“ Kalle Nicolai hat mit seiner Fahrrad-Konstruktion großen Zuspruch und wird seine Ziele weiter in Mehle verfolgen mit nunmehr 20-30 Mitarbeitern. „Das kann eine tolle Sache werden für die Öffentlichkeit“ ergänzt Pfeiffer. Eine weiterer erfreulicher Umbau ist an der Bushaltestelle vor der Grundschule. Hier wird künftig für Barrierefreiheit gesorgt, weiß Pfeiffer zu berichten. Hierzu muss einiges an Veränderungen vorgenommen werden. Es wird überall eine einheitliches Wartehäuschen aufgestellt, die Borde werden höher angesetzt; für die Rollstuhlfahrer wird eine Klappe herausgefahren. Hier wird künftig mehr Platz als vorher gebraucht, das ist bei dem jetzigen Bürgersteig nicht möglich, weil der Bürgersteig zu schmal ist. Von Seiten der Landesregierung wird diese Veränderung mit 85% bezuschusst. Dadurch erhält die Grundschule eine neue Bushaltestelle und die Fahrbahn wird an dieser Stelle verengt. Der Hügel, der bislang an die 30km/h erinnern sollen ist dann verschwunden und ein neuer Hügel müsste gebaut werden. Die Fahrbahnverengung soll Kinder schützen, damit sie nicht so sehr gefährdet sind, wenn sie die Straße überqueren wollen. Der ganze Plan ist für das Jahr 2019 vorgesehen. Pfeiffer stellte in Aussicht, dass in Kürze auf dem Friedhof wieder die Sitzbänke aufgebaut werden, wobei eine Mehlerin den Wunsch äußerte, im Eingangsbereich auf dem Friedhof, einen Papierkorb zu installieren. Andererseits kam aus der Versammlung die Erfahrung, dass die Kieswege mit einem Rollator schwer zu befahren seien. Karl Brennecke vom Beerdigungsinstitut stellte den Antrag auf eine neue Lautsprecheranlage, die gleichzeitig auch für Musik und Stereo ist, anzuschaffen. Des ist häufig bei Beerdigungen passiert, dass die Anlage plötzlich ausfällt. Hier kam der Vorschlag, dass sich ein Speziallist für Lautsprecher die Situation einmal vorort anschauen soll. Brennecke meint, dass die jetzige Anlage schon 40 Jahre alt ist. Eine grundsätzliche Frage tauchte auf, dass sich die Beerdigungsgäste wenn sich die Trauerkapelle im Winter schließt, ausgegrenzt vorkommen können. In größeren Städten sieht man die Möglichkeit, dass der Eingangsbereich verglast ist, so dass man in den Innenraum hineinsehen kann. Zwei Bänke jedoch stehen für die Besucher vor der Kapelle bereit. Eine Besucherin des Friedhofes schlägt vor, die hohen Linden vor dem Friedhof zu „stutzen“, weil das Laub die Gräber überwuchert. Ein Anwohner beschwert sich über die Hausabsteller, die auf dem Bürgersteigen zu Stolperschwellen führen. Die Wasserhähne sich dort mit Schläuchen angeschlossen worden. Überrascht sind die Mehler, dass das Ortsschild „Mehle“ aus Hameln kommend erst hinter dem Feuerwehrhaus steht.. Das wäre an der Zeit, dieses zu versetzen. Dabei mahnte ein Mehler an, dass er bereits beim Bau des Feuerwehrhauses einen Fußgänger Weg zum Feuerwehrhaus vermisst habe. Jetzt nach einem Jahr wiederholt er die Bitte an die Stadtverwaltung, für solch einen Weg zu sorgen. Gebraucht wird dieser Weg unbedingt beim Osterfeuer, Laternenumzug und wenn die Flöten-Kinder zum Übungsnachmittag ins Feuerwehrhaus kommen. Ortsbrandmeister Uwe Füllberg, ging auf das Thema „Hundekotbeutel“ ein: „Das ist ein trauriges Kapitel“. Ein Anlieger aus der Feldstraße fragte nach Straßenreinigung und Schneedienst in seiner Straße. Daraufhin der Verwaltungschef: „In der Feldstraße sind die Anlieger zuständig, jedoch die „Alte Post-Straße“ als „Landesstraße“ und die „Alfelder Straße“ versorgt die Stadt Elze. Die Rasengittersteine vor der Mehrzweckhalle haben nicht ihren Dienst erfüllt, so Pfeiffer. Die Pflasterung ist wehr wellig geworden und es hat sich viel Dreck angesammelt. Auch das Verfüllen mit Split war nicht die beste Lösung. Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann lobte die Frequentierung des Bücherschrankes auf dem Pfarrgelände. Hier muss in Kürze das Dach verbessert werden, schlug er vor. Das Thema Garagenflohmarkt im Mai/Juni 2018 wie von Bernd Heuermann vorgeschlagen, kam auf den Tisch. Hierfür müssen dann Zettel ausgelegt werden, für eine Anmeldung der Interessenten.

Klicken Sie auf ein Foto, um es zu vergrößern!

Alle Fotos zu diesem Bericht als Diashow ansehen

[Seitenanfang]  [Zurück zur Startseite]  [Zum Archiv]




Matthias Buchmann spendet 50 Mal Blut
Mehle - „Spende Leben, Spende Blut“ heißt das Motto des Blutspendedienstes Springe, zu erreichen unter www-blutspende-nstob.de. Burkharde Lange, die Vorsitzende des DRK Ortsvereins Mehle teilte das Ergebnis der neuesten Blutspende mit. Dabei konnten 61 Spender zur Ader gelassen werden. Sie ist relativ zufrieden mit dem Ergebnis, da im Moment eine Grippewelle herrscht und viele Bürger auch erkältet sind, was zum Spenden nicht so sehr geeignet ist. Drei langjährige Spender konnten an dem Tag begrüßt werden, und erhielten eine kleine süße Aufmerksamkeit: Matthias Buchmann und Kai Wägener haben insgesamt schon 50 Mal gespendet, während Kalle Jonscher schon 70 Mal mit an Bord war. Wir konnten bei der Blut-Entnahme auch Dieter Kindler treffen, der 45 Mal gespendet hat. Claus Quedenbaum trafen wir auf dem Ruhebett. Die Regeln für die Blutspende sind für Erstspender ganz interessant. Jeder Spender der die Halle betritt wird herzlich willkommen geheißen, denn Blut ist für viele Verunglückte oder Frischoperierte lebensnotwendig. Deshalb gilt jedem Spender gegenüber der besondere Dank der Hilfsorganisation im „Roten Kreuz“. Für eine organisierte Blutspende, wie in der Mehler Sporthalle gibt es eigens einen Blutspende-Fahrplan, als Wegweiser durch den Blutspendetermin. Zunächst meldet sich der Blutspender mit Namen und Adresse an durch einen gültigen Personalausweis. Viele der Teilnehmer haben bereits einen Unfallhilfe- oder Blutspendepass. Dadurch kann sofort festgestellt werden, wie häufig der Spender schon zur Ader gelassen wurde. Denn nach häufiger Blutspende erhält der spender neben dem guten Essen mit Schnittchen, Salaten, Kuchen aber auch oft mit einer leckeren Suppe eine kleine Aufmerksamkeit überreicht. Das Ausfüllen es Fragebogens ist ganz schön gespickt mit Fragen, die aber jeder aus dem Handgelenk beantworten kann. Das ist nicht nur zum eigenen Schutz sondern auch zum Schutz für den Empfänger der Blutspende. Denn jeder Spender sollte gesund sein. Zunächst wird ein Tropfen Blut aus dem Ohrläppchen oder aus der Fingerkuppe entnommen, um die Konzentration des roten Blutfarbstoffes (Hämoglobin, Hb-Wert) im Blut zu bestimmen. Damit kann gewährleistet werden, dass der Körper auch nach der Blutspende noch ausreichend Reserven für den Sauerstofftransport hat. Zudem wird dadurch die Körpertemperatur festgestellt, um einen möglicherweise beginnenden Infekt auszuschließen. Dann misst der Arzt den Blutdruck und den Puls. Er führt dabei mit dem Spender ein vertrauliches Gespräch. Sollte der derzeitige Gesundheitszustand eine Spende nicht zulassen, würde der Arzt den Spender zurückstellen. In einem besonderen Fall rät der Arzt zu einem Besuch beim Hausarzt. Das ist aber ganz selten. Ist alles in Ordnung steht der Blutspende nichts mehr im Weg. Das gespendete Blut. Die Spende in einem Blutbeutel ist mit einem Strichcode versehen, der nicht verwechselbar ist. Alles was benutzt wird ist steriles Einwegmaterial, dadurch ist eine Infektion ausgeschlossen. Der Spender kann also beruhigt sein. Innerhalb von 5-10 Minuten werden dem Spender 500 ml Blut entnommen. Nach dem Entfernen der Nadel legen die Helfer eine Pflaster oder auf Wunsch einen Verband an. Beides bleibt für 1 bis 1 ½ Stunden am Arm. Nach der Entspannung soll aber noch auf die Punktionsstelle gedrückt werden, damit der Einstich nicht nachblutet und sich keine blauen Flecken bilden. Der Imbiß besteht aus Heiß- und Kaltgetränken. Es ist zu empfehlen, das man an diesem Abend viel trinkt. So wird der Flüssigkeitsbedarf wieder ausgeglichen. Alkohol sollte nicht getrunken werden. Eine Stunde lang nach der Spende sollte man nicht rauchen.

Klicken Sie auf ein Foto, um es zu vergrößern!

Alle Fotos zu diesem Bericht als Diashow ansehen

[Seitenanfang]  [Zurück zur Startseite]  [Zum Archiv]




„Wenig Schlaf, Hitze und viele Mücken“
Mehle - Neuer Zugführer bei der Kreisfeuerwehrbereitschaft 2 ist Peter Grebe (54), ein „Vollblutfeuerwehrmann mit Haut und Haar“, der seit 43 Jahren treu seinen Feuerwehr-Dienst erfüllt und nun ein ganz besonderes Amt übernommen hat. Seit dem 1.Juli 2017 ist er Zugführer des vierten Zuges der Kreisfeuerwehrbereitschaft 2. Er übernahm das Amt von Karl Herrmann Rieche, Wülfingen, der in die „Feuerwehrrente“ gegangen ist und nun mit einer Feier verabschiedet wurde. Bislang war Grebe seit 1987 dessen Stellvertreter. Nun wurde ihm Timo Schulz aus Wülfingen als Vertreter zur Seite gestellt. Peter Grebe ist seit 2000 verheiratet und hat einen 14jährigen Sohn Jonas, der sich selbstverständlich in der Mehler Jugendwehr engagiert. Der am 17.9.1963 geborene Peter Grebe- ein „echtes Mehler Urgestein“- hat die ganze Laufbahn eines Feuerwehrmannes durchschritten. Eingetreten ist er in 1975 in die Jugendwehr unter Wilfried Runne, um dann in 1981 in die Aktive Wehr nach einem Grundlehrgang übernommen zu werden. Damals wurde die Aktive Wehr von Ortsbrandmeister Karl Marhenke sen. geführt. Dann folgten viele wichtige Lehrgänge, so absolvierte er in 1987 den Atemschutzgeräteträger-Lehrgang und im selben Jahr noch der Maschinisten-Lehrgang. In 1991 schloss sich der Funklehrgang an, alle Ausbildungen waren noch in Groß Düngen. In 1889 folgten dann der Truppführer-Lehrgang und in1994 der Gruppenführer Teil I in Celle. Danach wurden alle anderen Lehrgänge nur noch in Celle absvolviert. 1990 die Technische Hilfeleistung, 1994 der Atemschutzgerätewart, 1994 Gruppenführer Teil II, 2002 folgte Zugführer Teil I, 2003 dann der Zugführer Teil II. Von 1987-1991 wurde er der stellvertretende Jugendwart unter Andreas Ziebarth in der Mehler Wehr, Nach ihm führte Uwe Dörge die Jugend weiter. 1994 kam noch ein Jahr vertretungsweise als Jugendfeuerwehrwart hinzu; 2004 wurde er für 12 Jahre der stellvertretende Ortsbandmeister unter Uwe Dörge zusammen mit dem jetzigen Ortsbrandmeister Uwe Füllberg. In 1987 übernahm er die Aufgabe des stellvertretenden Zugführers im 4. Zug der Kreisbereitschaft 2. unter Thomas Reitz, dem Bereitschaftsführer der Kreisfeuerwehrbereitschaft. Die Zugführer bekommen die Befehle von Reitz. Sechs Termine werden pro Jahr fest angesetzt und stehen im Terminkalender als Übungszenarien. Aber immer dann, wenn darüber hinaus eine Großschadenslage irgendwo vorliegt, werden die Kameraden alarmiert. „In 30 Jahren, in denen ich dabei bin, sind wir zu 3 tatsächlich bedrohlichen Einsätzen gerufen worden. Das war das Elbe-Hochwasser in 2002, was 3 Tage in Anspruch nahm; danach folgte das Innerste-Hochwasser in 2007 und in 2013 erneut ein Elbe-Hochwasser, dessen Hilfestellung zwei Tage für die Feuerwehrbereitschaft 2 andauerte und wo wir nachts nur 3 Stunden geschlafen haben. Dann wurden wir abgelöst und es kamen andere Bereitschaften zur Hilfe, so dass wir nach Hause fahren konnten. In 2016 bekamen wir die Aufgabe, eine Flüchtlingsunterkunft einzurichten. Wenn keine außergewöhnlichen Einsätze vorliegen, dann werden Übungen absolviert, um für andere Großeinsätze gewappnet zu sein. „Wenn das Elbehochwasser auch eine Mega- Anstrengung war, so hat uns diese Aufgabe sehr zusammengeschweißt und gezeigt, dass wir eine phantastische Kameradschaft in der Gruppe haben“, so Grebe. Zu den angesetzten Übungen gehören u.a. auch ein Reifenlagerbrand In Elze, ein Gau in der Nordzuckerfabrik, ein Biogasanlagenbrand, oder ein simulierter Waldbrand. Ein ganz besonderer Einsatz war der erste Dienst mit dem neuen TLF 3000, das im September 2017 übergeben wurde. „Hier konnten wir die technischen Fortschritte des niegelnagelneuen TLF extrem nutzen“ , so Grebe. „Im Landkreis Hildesheim gibt es 5 Bereitschaften, wir aus Elze, Nordstemmen, Gronau und Sibbesse sind die Nr. 2 mit 125 Feuerwehrleuten“, erläutert Grebe. Der 4. Zug ist die Stadt Elze. Ganz nach Bedarf werden die verschiedenen Züge alarmiert. Der 4. Zug hat einen MTW aus Mehle mit 4 Kameraden, ein TLF aus Mehle mit 6 Kameraden, ein LF 16 aus Elze mit 9 Kameraden, ein LF8 aus Wülfingen mit 9 Kameraden, und einen Schlauchwagen SW 1000 aus Sorsum mit drei Kameraden. „Das Dienstjahr endete mit der Jahresdienstversammlung in Rheden. „Die gute Kameradschaft erstreckt sich nicht nur über die eigenen Kameraden aus dem Heimatort sondern auch mit Kameraden aus anderen Orten und das macht viel Spaß, so dass ich gerne dabei bin.“, so Grebe. „Es ist zum Teil auch sehr schwere Arbeit dabei, so dass wir nicht zum Nachdenken kommen. Das Elbe-Hochwasser war ein Paradebeispiel: „Wenig Schlaf, Hitze und viele Mücken“. Der Spaß hat jedoch die Überhand behalten, weil alle zusammengehalten haben“, so Peter Grebe. „Man lernt auch dabei, einmal über den eigenen Tellerrand zu gucken“.

Klicken Sie auf ein Foto, um es zu vergrößern!

Alle Fotos zu diesem Bericht als Diashow ansehen

[Seitenanfang]  [Zurück zur Startseite]  [Zum Archiv]




Treffen der Vereinsvorstände in Mehle
Mehle - In großen Abständen treffen sich die Vereinsvorsitzenden aus Mehle zur Abstimmung ihrer Vereinbarungen und Termine im Gasthaus „Tante Else“. Dieses Mal überraschte der Firmenchef Albert Fischer mit einer interessanten Neuigkeit die anwesenden Vereinsvorstände. Nachdem Albert Fischer seinen Firmensitz erweitert hat durch Ankauf der Gebäude der ehemaligen „Elzer Backwaren“ in der Altenbekener Straße, erhielt er eine Anfrage von der „Künstlergruppe Opera Mobile“, die ihre teilweise sehr großen Utensilien, wie hochstämmige Leuchter bzw. Mobiliar in seinem Gebäude einschließen möchte. Daraus ergab sich die Absprache, die jährlichen Operettenaufführungen dann gleich vorort in der ehemaligen „Backstube“ vor einem großen Publikum darzubieten. Der Umzug der Materialien hat bereits stattgefunden. Nun geht es nur noch um Absprachen für die Zusammenarbeit. Gemeinsam wurde zwischen den Interessenten vereinbart, dass ein erstes Treffen der Vereine im privaten Rahmen veranstaltet werden soll. Dabei können sich die Mehler Vereine mit einbringen, ob durch Theaterstücke oder musikalische Darbietungen etc. Eventuelle Einnahmen sollen dann der Dorfgemeinschaft zu Gute kommen, so Fischer. Die Opera Mobile plant drei weitere Veranstaltungen in unterschiedlichen Gemeinden und eine Abschlussveranstaltung in der Klosterkirche zu Wittenburg. Angedacht sind dafür Termine an Sonnabenden gegen 17.00 Uhr. Friedrich Schwabe von der „Volksbank Leinebergland“ teilte der Versammlung mit, dass die Volksbank dieses Projekt unterstützen will und dass sie sich eventuell als Sponsor beteiligen wird. Einen breiten Raum nahm auch die Absprache über die Gestaltung und den Ablauf der 1.000 Jahr-Feier des Ortes Mehle in 2022 ein. Wolfgang Thiesemann unterbreitete dann den Vorschlag, dass sich jeweils 2 Personen aus jedem Verein am Festausschuss beteiligen. Zum Gremium zählen heute schon: Nicole Braunert, Diane Thiesemann, Claudia Marahrens, Heike Sauters und Wolfgang Thiesemann. Jeder Vereinsvorsitzende kann nun dafür werben, dass sich die Mitglieder seines Vereins Gedanken machen um eine Mitarbeit. Das Thema Garagenflohmarkt für den gesamten Ort Mehle kam gut an bei den Beteiligten. Dafür braucht man keine große Anstrengung zu unternehmen. Man braucht nur einen Festzelttisch in der Garage aufzubauen, wo verschiedene Artikel zum Kauf angeboten werden. Ein Flohmarkt außerhalb ist immer eine Glückssache, wobei immer das Wetter mitspielen muss. Daher haben sich die Flohmärkte vor der Haustür inzwischen bewährt. Thiesemann schlug vor, dass man eine Interessen-Bekundungs-Aktion durchführen soll. An zentralen Punkten sollten Anmeldezettel ausgelegt werden. Den Flohmarkt könnte man eventuell auch gemeinsam mit der Ortschaft Sehlde durchführen. Zunächst zeigten sich alle Beteiligten aufgeschlossen für diese neue Idee. Auch das Maibaumaufstellen und die Feier im Ort gewinnt immer mehr an Interesse. Zusätzlich zum Getränkestand (Gemischter Chor und Schützen) und Bratwurststand (SV Mehle) wird Michael David eine Gulaschsuppe anbieten. Standort ist wie im Vorjahr der Hof der Familie Schilde. Der Volkstrauertag findet am 18.11.2018 statt und liegt noch in weiter Ferne. Dennoch regt Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann aus Problemen mit dem Wetter eine grundsätzliche Änderung an. Die Kranzniederlegung sollte vor dem Gottesdienst stattfinden (9.30 Uhr) durch Ortsvorsteher und Ratsmitglieder. Der folgende Teil mit den Ansprachen und Gebeten findet während des Gottesdienstes in der Kirche statt. Der Gemischter Chor wie auch der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr werden im Gotteshaus zur Bereicherung des Gottesdienstes beitragen.

Klicken Sie auf ein Foto, um es zu vergrößern!

Alle Fotos zu diesem Bericht als Diashow ansehen

[Seitenanfang]  [Zurück zur Startseite]  [Zum Archiv]




JHV der FF Mehle: Berichte der Gruppenführer
Mehle - Ausführliche Berichte über das Jahr 2017 erteilten die Gruppenführer der Mehler Feuerwehr während der Jahresversammlung. Michael Mushardt, der Leiter der Feuerwehr-Montagsgruppe, zu der 17 Kameraden zählen, trafen sich 87 mal im Jahr. Die Chronologie zeigt regelmäßiges Einsammeln von Altpapier und Weihnachtsbäumen, Treffen zum Osterfeuer, Schießen der Vereine auf dem Schützenstand, Üben und Absolvieren von Stadtwettkämpfen, Besuch des gemeinsamen Zeltfestes von Sport- bzw. Schützenverein, Hydranten-Prüfung, beim Laternenumzug und der Weihnachtsfeier. Zwei Ereignisse aber haben in 2017 neben den 16 Einsätzen der Wehr eine besonders starke Strahlkraft gehabt, das war das Neue TLF 3000 und der „Blaulichttag“. Das TLF 3000 löst in Mehle das alte TLF 8-W nach 39 Jahren ab. Der 3000- Liter-Tank ist angemessen in der heutigen Zeit. Das Fahrzeug hat Folgendes mit an Bord: diverse schnelle Rettungsmittel: Lichtmast, Schnellangriffsverteiler, Schere, Spreizer, Lüfter. Nach der Übergabe 14.10. erfolgte der erste Einsatz am 30.12.17 in Wülfingen, der gut verlief. Es muss noch viel geübt werden, denn wenn es im Ernstfall schnell gehen muss, sollte jeder wissen, was wie genutzt werden kann und muss im neuen Fahrzeug. Mushardt bedankte sich bei der Stadtverwaltung für dieses neue Fahrzeug. Am 9. September gab es dann ein besonderes Erlebnis mit dem Blaulichttag, wobei alle Wehren und Fahrzeuge ihr Leistungsspektrum vorführen konnten. Löschen wurde demonstriert genauso wie die Maßnahmen bei einem Verkehrsunfall. Das alte Fahrzeug wurde noch für 15.500 € verkauft. Holger Breyer führt die Mittwochsgruppe und hat mit seinen 20 Feuerwehrleuten 93 Termine im Jahr absolviert. Die Feuerwehrarbeit macht 2/3 der Dienste aus. Themen für die Gruppe sind die Aus- und Fortbildung bzw. die Unterstützung der Altersgruppe Pokalschießen bei den Schützen, Teilnahme an den „Summer-Games“ rund um Esbeck, hier wurde Platz 8 erreicht. Üben und Absolvieren des Stadtwettbewerb, wo Platz 4 erreicht wurde. Begleitung des Laternenumzuges. Maibaum aufstellen. Dank an Musikzug für musikalische Begleitung aller Veranstaltungen. Der Blaulichttag war angedacht als Möglichkeit, um neue Mitglieder zu werben, leider war der Zuspruch nicht gut genug. Im Winter vermitteln viele theoretische Ausbildungsdienste das Wissen, die Kenntnisse und die Fertigkeit. Die Kamradschaft wurde durch unterstützt, die viel Spaß bringen. Auch Knobelabende gehören dazu. Ab April geht es dann wieder in die „Vollen“, wobei man Objekte im Dorf in Augenschein nahm. Auch werden gemeinsame Übungsabende mit den Wehren des 3. Zuges zusammen mit Sehlde und Esbeck absolviert. Interessant war der Besuch des Schrottplatzes in Ronnenberg. Hier konnte man in verschiedenen Szenarien die Rettung aus einem verunfallten PKW üben. Das wird oft zu theoretisch geübt, nun konnte man mal richtig Hand anlegen. Nach dem Umzug ins Feuerwehrhaus in 2016 folgte nun die große Überraschung mit dem TLF 3000. Gleich waren alles Kameraden zur Stelle, als es darum ging, das neue Fahrzeug mit der neue Technik zu bestücken. Nun muss uns das Fahrzeug erst vertraut werden“, so Breyer. Dazu gehörten Einweisung/Fahrpraxis/Lichtmast/Pumpe. Der Umstieg auf das neue Fahrzeug und den damit einhergehenden Veränderungen bei den Standard-Einsatzregeln haben reibungslos und schnell funktioniert. Jedoch muss das eine oder andere noch verbessert werden. „Dabei wird es uns bestimmt nicht langweilig“, so Breyer. „Packen wir es an-ich zähl auf Euch“. Den Jahresbericht der Kreisbereitschaft 2 erteilte der Truppführer Kai Warnecke. Sechs Dienste wurden im Jahr 2017 absolviert. Am 10.3. gab es eine theoretische Ausbildung für die Führungskräfte der FTZ. Hier wurde ein Biogasanlagenbrand durch ein Planspiel simuliert. Der zweite Dienst führte in ein Reifenlager in Elze, wo es einen Brand abzuarbeiten gab. Aufgabe Nr. 3 waren Übungsszenarien bei der Firma Nordzucker Nordstemmen. Karl-Hermann hatte seinen letzten Dienst als Zugführer des vierten Zuges durch Erreichen der Altersgrenze. Die hinterlassene Lücke musste natürlich neu besetzt werden. Peter Grebe war bislang langjähriger Vertreter und hat nun die Führung übertragen bekommen. Sein neuer Stellvertreter ist jetzt Kamerad Timo Schulz aus Wülfingen. Der vierte Dienst fand in Elze statt. Durch die Hochwasserlage im Sommer und die dadurch entstandenen Verzögerungen der FTZ wurde auf ein Waldbrandseminar für die Führungskräfte umgeschwenkt. Der letzte praktische Dienst hatte etwas Besonderes, es war der erste Dienst mit unserem neuen Tanklöschfahrzeug. In Sehlde wurde auf dem Hof Schulte-Schüren eine Brandbekämpfung durchgeführt und gemeinsam mit Burgstemmen stellten wir einen Pendelverkehr. Das Dienstjahr wurde am 3.11. mit der Jahresdienstversammlung in Rheden beendet. Benedikt Marahrens, der Leiter der Jugendfeuerwehr Mehle erteilte seinen Bericht. Im Dienstjahr wurden 42 Dienste druchgeführt mit durchschnittlich 6 Jugendlichen. Drei neue Jugendliche verstärken die Jugendwehr, so dass es jetzt 13 Jugendliche sind. Damit hat die Jugendwehr nun eine schlagkräftige Gruppe zusammen, die sich richtig ins Zeug legen kann. „Mehr geht immer“, so Benedikt, „jedoch mit Mindestaleter 10 Jahre“. Treffen ist montags um 17.30 Uhr im Feuerwehrhaus. Benedikt bedankt sich bei Alexandra Staats, die gemeinsam mit ihm alle Veranstaltungen durchführt, Dominik Füllberg musste oft aus beruflichen Gründen ausfallen Nach dem Einsammeln der Tannenbäume ging es zur Jahresversammlung der befreundeten Jugendwehr aus Warmenau und montags wurde immer gemeinsam in der Mehrzweckhalle Sport absolviert. Spannend war der Besuch im Landtag mit Abschluss in einem Fast-Food-Restaurant. Dann folgten die Vorbereitungen für die Jugendflamme für 7 Absolventen, die dann auch aufgrund guter Leistung die 1. und 2. Jugendflamme erreichten. Dann folgte schon wieder eine Vorbereitung auf den Abschnittswettkampf. Anfang August erreichten wir beim O-Marsch in Heyersum einen guten Platz. Bis zur Sommerpause besuchten wir neben den praktischen und theoretischen Diensten im Feuerwehrhaus Objekte in Mehle. Dazu zählte u.a. die Grundschule, um zu sehen, was man dabei lernen kann, wenn man den Brandfall übt. Zum Abschluss dessen gab es einen Besuch in der Eisdiele. Leider musste ein Zeltlager ausfallen, dafür ist in 2018 ein Zeltlager am „Doktorsee in Rinteln“vorgesehen. Zum Blaulichttag wurde die Jugend aktiv, denn sie musste gemeinsam mit allen Jugendwehren des Stadtgebietes eine Übung vorbereiten mit Menschenrettung. Die Rettung war erfolgreich, daher kann sich Bürgermeister Rolf Pfeiffer glücklich schätzen, dass er die Übung überlebt hat, sagte er mit einem Augenzwinkern. In Sehlde nahm die Mehler Jugend an einem Geschicklichkeitswettbewerb aus Anlass des 40jähr. Bestehens der Sehlder Wehr teil. Karl Eilert, der Leiter der Altersgruppe trifft sich jeden 1. Donnerstag im Monat mit seiner Gruppe, insgesamt jedoch 24 Mal. Die ehemaligen Feuerwehrkameraden werden auch mit eingesetzt beim Sammeln von Altpapier, beim Osterfeuer und Laternenumzug. Das Jahr beginnt mit einem Filmabend bei Kamerad August, was Tradition hat. Dann folgte das Pokalschießen beim Mehler Schützenverein und das Schießen auf den Marienberg-Pokal in Elze. Der Besuch beim Zeltfest der Schützen und Sportler war sehr unterhaltsam. Spannend war auch der Boule- und Wickinger-Kegelabend und weitere Spieleabende zur Förderung der Kameradschaft. Mit Holger Breyer unternahmen die Senioren eine Dia-Rätsel-Wanderung durch Mehle, wobei es spannende Motive zu entdecken gab. Interessiert zeigten sich die Senioren auch beim Vorstellung des neuen TLF 3000 Fahrzeug. Wanderungen mit Anreise per Auto standen auf dem Programm. So ging es einmal zum Osterwalder Hüttenstollen und von da aus zur Sennhütte. Mit dem Süntelgeist unternahmen sie eine geführte Wanderung durch Bad Münder; auch der Klosterstollen Barsinghausen stand zur Besichtigung auf dem Plan. Eine spannende Gruppenfahrt führte nach Lichtenfels in Oberfranken mit Floßfahrt und Unternehmungen. Claudia Marahrens erteilte als Musikzugführerin ihren Bericht. Sie fing an mit den Worten: „Der Musikzug ist eine feste Größe im Stadtgebiet und wir sind gern dabei, wenn Ständchen, Laternenumzug, Blaulichttage, Jubiläumsfeiern stattfinden.“ Zum Musikzug zählten 27 Kameradinnen und Kameraden, das ist recht ordentlich, wie sie sagt. Wenn nicht jeder immer verfügbar ist und anspruchsvolle Stücke gespielt werden so wie das Lied „Atemlos“ von Helene Fischer, dann muss der Musikzug oft bei großen Veranstaltungen um eine Unterstützung aus Nachbarorchestern aus Eime, Elze oder Sehlde bitten. „Wenn wir ausreichend besetzt sind, wie heute Abend, dann macht das Spielen viel mehr Spaß“. Dann können wir unsere Repertoire viel mehr ausschöpfen. In 2017 waren wir zu 59 Auftritten unterwegs; zu 21 öffentlichen Auftritten und und 38 Übungsabenden. Immer aber ist es einen bunte Mischung vom Ständchen bis zum Osterfeuer, Maiumzug, Laternenumzug, Blaulichttag bis hin zum Zeltfest und dem Konzert im September im Stadttheater. Das Zeltfest und das Stadttheater waren natürlich die absoluten Highlights im Jahre 2017. Zwei anstrengende aber tolle Auftritte, wo wir uns sehr erfolgreich präsentiert haben. Aber wir können nicht nur Musik gut, sondern in 2017 ist es uns gelungen, beim jährlichen Vereinsschießen den Pokal zu holen. Mit 4 Mannschaften waren wir dabei. Auch in 2018 werden natürlich versuchen, diesen ersten Platz zu verteidigen. Nun kommt ein neuer Gedanke hinzu, wir haben gerade angefangen mit einer neuen Idee mehr Musiker anzuwerben. Denn seit einigen Jahren hat sich unsere Flötengruppe als Kinderfeuerwehr etabliert unter dem Namen “MeKiMus“ (Mehler Kinder Musiker) Inzwischen haben die Kinder auch schon ein eigenes Logo. Denise aus dem Musikzug hat Kreativität gezeigt und einen Werbeflyer entwickelt. Zwischen 16-20 Kinder sind nach wie vor in der Ausbildung und wir haben auch schon eine Warteliste für eine neuer Anfänger Gruppe, die im April 2018 dann starten soll. Jan, Nils und Lukas sind mittlerweile so weit, dass Sie schon zur Jahresversammlung einige Lieder mitspielen konnten. Claudia Marahrens wird bei Ausbildung unterstützt von Imke Klinger und von Tina und Katrin. „Zu Viert sind wir gut aufgestellt“, so Claudia Marahrens. Übungsstunden sind donnerstags von 17 - 19 Uhr im Feuerwehrhaus. 10 öffentliche Auftritte hatte die Flötengruppe bereits, wobei immer versucht wird, die Instrumentenanfänger immer mit einzubinden. „Beim Laternenumzug im Feuerwehrhaus haben die jugendlichen Musiker eine hervorragende musikalische Leistung geboten, das war Klasse“, so Claudia Marahrens. Aufgelockert werden die strengen Übungsstunden natürlich durch kleine Highlights. Das war u.a. eine Musikrallye und das Highlight des Jahres 2017 war der Besuch bei einer Probe des Sinfonieorchesters des NDR Hannover. Die Weihnachtsbäckerei im Feuerwehrhaus wurde als Jahresabschluss zum Megaspaß. „So lässt uns das Thema Ausbildung positiv in die Zukunft schauen. Gerade gestern hatten wir eine „Instrumenten Teststunde“ und wir sind guter Dinge, dass ein beträchtlicher Teil der Kinder auch dabei bleibt und motiviert demnächst ein Instrument lernt….“ Wer Musik machen möchte, braucht Durchhaltevermögen und dabei gilt auch das Sprichwort: „Gut Ding will Weile haben“. Dann braucht man immer wieder neue Ziele, denn „nur“ Üben ist langweilig. Das Konzert, das wir in diesem Jahr veranstalten werden, findet am 22. April 2018 in der Mehrzweckhalle statt. Das ist ein Klasse Ziel und eine tolle Herausforderung für alle. Die Details sind schon in der Planung, das wieder ein abwechslungsreiches Programm bietet. Nach dem Motto „Musik bewegt dein Herz“.

Klicken Sie auf ein Foto, um es zu vergrößern!

Alle Fotos zu diesem Bericht als Diashow ansehen

[Seitenanfang]  [Zurück zur Startseite]  [Zum Archiv]




[Home]  [Haftungsausschluss]  [Impressum]  [Kontakt 
Copyright 2001-2015 Elzer-Spiegel.de