Elzer-Spiegel - Portal für die Stadt Elze mit Mehle, Sehlde, Esbeck, Wülfingen, Sorsum und Wittenburg, den Flecken Eime und die Region Leinebergland im Landkreis Hildesheim

-Aktuelles aus den Ortsteilen:
Matthias Wilke erhÀlt Auszeichnung
Sehlde - Zur gut besuchten Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Sehlde waren 50 aktive und passive Mitglieder ins Heim der SchĂŒtzen gekommen. Hoher Besuch kam zum einen aus der Stadt Elze mit der stellvertretenden BĂŒrgermeisterin Beate Freimann, außerdem mit dem Stadtbrandmeister Heiko Buschmann, seinem Vertreter Ingo Seifert, dem Stadtjugendfeuerwehrwart MichĂšl David, und dem Abschnitts Kreisjugendfeuerwehrwart, Peter Hofmeister aus Nordstemmen sowie Ortsvorsteher Leon GrĂŒnhagen. Jugendfeuerwehrwart Kevin Hacker erteilte den Jahresbericht fĂŒr die Jugend. Angefangen hat das Jahr mit dem Einsammeln der TannenbĂ€ume, Ende Januar gab es eine Unterweisung „Gefahren an der Einsatzstelle mit Rechten und Pflichten“. Das Osterfeuer wurde wieder mit Fackeln begleitet. Dann ging es schon zu den Übungen ĂŒber fĂŒr den Wettkampf in Barnten, wo die Sehlder Jugend Platz 5 belegte und zum Kreiswettbewerb antrat. In Freden erreichte Sehlde den Platz 32. Im Sommer gab es Übungen im Rettungsdienst und beim Einsatz eines Strahlrohres. Die Technik wurde an der Nasszelle der Wellborn-Quelle ausgefĂŒhrt. Beim O-Marsch in Eitzum erzielte Sehlde Platz 3. Die Feuerwehrjugend der Stadt traf sich im Herbst in der Mehler Mehrzweckhalle mit Spiel, Spaß und Übernachtung. Dann wurde fĂŒr die KriegsgrĂ€berfĂŒrsorge gesammelt. Ein SchĂŒler aus Brasilien hatte sich mit den Sehldern angefreundet und so war es hinterher fĂŒr beide Seiten schmerzlich, als er die Jugendlichen verlassen musste. Hacker konnte eine Auszeichnung mit einem Pokal vornehmen, denn Tim Siebert hatte von 45 Dienstnachmittagen nur 2 mal gefehlt. Kevin Hacker, der zum Hauptfeuerwehrmann befördert wurde, wird sehr unterstĂŒtzt von seiner Stellvertreterin Saskia Bosum,die an diesem Abend zur Oberfeuerwehrfrau befördert wurde.
Otto Baier, der GruppenfĂŒhrer der Senioren leitet die Altersgruppe und wird von Udo Schmalstieg unterstĂŒtzt. 18 Leute zĂ€hlen zur Gruppe. Sie treffen sich 12 mal im Jahr. Viermal im Jahr besuchte sie der Ortsbrandmeister Matthias Wilke. Dabei geht es meistens um eine Bitte, der ersten Gruppe sie bei irgendwelchen Aufgaben zu unterstĂŒtzen. Das tun die Senioren auch gerne. Die Gruppe besucht schon mal die Zuckerfabrik und eine Brauerei, auch wenn alte Fahrzeuge besichtigt werden, dann ist die Gruppe zur Stelle. Matthias Wilke bezeichnete die Senioren als „nette Gruppe“ und bittet auch stets um Mithilfe bei der Altpapier-Sammlung^. Benjamin Bosum erteilte den Bericht der Gruppe 1 der Feuerwehr Sehlde. 44 Dienste wurden erfĂŒllt sowie 34 Dienste abgearbeitet. 12 in Theorie, 32 Praxis-Dienste und 1 Teilnahme am Stadtwettkampf, das ergibt bei der PersonalstĂ€rke 716,75 Zeitstunden. Im Jahr 2018 war Sehlde mit der WespenbekĂ€mpfung im Stadtgebiet beschĂ€ftigt. Die 34 EinsĂ€tze gliedern sich wie folgt: 3 BrandeinsĂ€tze, 31 Technische Hilfeleistungen darunter 28x Technische Hilfe an Wespen. Hier fielen weitere 119,3 Zeitstunden durch die EinsĂ€tze an. Somit leistete die Ortsfeuerwehr Sehlde 836.05 Stunden. Bosum attestierte seiner Gruppe eine gute Kameradschaft und Zusammenarbeit in 2018. Der Pokal fĂŒr die beste Dienstbeteiligung mit 41 Teilnahmen, sowie insgesamt 51,85 Stunden ging an Kevin Hacker. Es folgte der Bericht des Ortsbrandmeisters Matthias Wilke. „Ich freue mich besonders, dass Beate Freimann, Heiko Buschmann und Ingo Seifert zu unserer Versammlung gekommen sind“. Er erinnerte an eine sommerliche Fahrradtour bei 25-35 Grad und abends 20 Personen rund um den Grill. EinsĂ€tze gab es im Ort und außerhalb, auch in Esbeck und Mehle, wo die Sehlder Wehr immer zur Stelle war. Bergen und Bewegen und mĂ€chtige GegenstĂ€nde schleppen, das wurde fleißig geĂŒbt. FĂŒr die Kinder gab es einen Schießstand mit Lagerfeuer und Spießbraten. Die KassenprĂŒfung ergab keine Beanstandungen, Otto Baier empfiehlt, dass das bei vielen Mitgliedern, das Einzugsverfahren empfiehlt, weil man sie kaum antrifft zu Hause. Otto Baier schlug Entlastung fĂŒr Vorstand und KassenfĂŒhrer vor, dem wurde stattgegeben., Der 1. KassenprĂŒfer ist kĂŒnftig Helmut Giesa, der 2 Olaf Siebert,als neuer KassenprĂŒfer wurde Felix Sievers. HinzugewĂ€hlt. Beate Freimann konnte Ortsbrandmeister Matthias Wilke eine besondere Ehre zuteil werden lassen. Denn der BrandschĂŒtzer hat seit 40 Jahren in der Sehlder Feuerwehr Höhen und Tiefen erlebt und seine Zeit der Allgemeinheit zur VerfĂŒgung gestellt hat. Dabei darf man nicht vergessen, dass die Aufgaben vielfĂ€ltiger geworden sind. Wilke bekam das NiedersĂ€chsische Ehrenzeichen fĂŒr das Feuerwehrlöschwesen ausgehĂ€ndigt. Die Stadt ist immer wieder beeindruckt von den vielen verschiedenen Aufgaben, um Menschenleben zu retten. Dabei wird nicht nur Menschen sondern auch Tieren geholfen und in den letzten Jahren auch Wespennester beseitigt.. Dieses gehörte vor Jahren nicht zu den ursprĂŒnglichen Aufgaben. Umsicht, Wissen und Können erfordert viel Freizeit. Er sprach seinen Dank aus fĂŒr dieses Engagement, Die Stadt wird die Feuerwehr stets unterstĂŒtzen, so Freimann. Denn fĂŒr die Unterhaltung der Aufgaben in der Feuerwehr werden in diesem Jahr wieder 100.000 Euro eingestellt, wofĂŒr leichte Jacken nach und nach fĂŒr alle FeuerwehrkrĂ€fte angeschafft werden können. Denn an einem heißen Sommertag ist es sehr belastend wenn man die schweren Jacken tragen muss, u.s. beim Abstreuen einer Ölspur. Sehlde war bescheiden in seinen Forderungen. Insbesondere ist an den Nachwuchs gedacht, an Kevin und Saskia, herzlichen Dank fĂŒr die Jugendarbeit, es ist vielseitig und interessant. Die Feuerwehren haben eine gutes Umfeld.Vor allen Dingen muss alles unfallfrei sein. Der Stadtbrandmeister Heiko Buschmann hat zur ersten Runde seinen Stellvertreter Info Seifert mitgebracht. Es geht dabei um die Gesundheit der Feuerwehren. Es sind in der Stadt 180 EinsatzkrĂ€fte, 50 Jugendliche, 16 Kinder und 20 Musiker in guter Ausstattung. Uns ist es nicht bange bei 130 EinsĂ€tzen. Ingo Seifert ist als Stellvertreter fĂŒr die Ausbildung auf Ortsebene zustĂ€ndig. So erklĂ€rt er, dass es auch auf der FĂŒhrungsebene viele entscheidende Unternehmungen gibt. Die leichten neuen Einsatzjacken sind dafĂŒr da, dass die Kameraden im Sommer nicht so schwitzen mĂŒssen. „Auch ĂŒberregional sind wir unterwegs mit dem Gefahrgutzug. Wann und wo und wer?VorschlĂ€ge liegen vor fĂŒr den Digitalfunk. Das soll Einsatz und Übung erleichtern. Die Jugendwehr geht spielend damit um. Man kann eine schnelle Nachricht senden auch zum normalen Dienst. Allen sei Dank, die mehr als das ÄlltĂ€gliche tun. Ingo wĂŒnscht sich gute Zusammenarbeit und Kameradschaft im Stadtgebiet. Eine starke FĂŒhrung ist wichtig. Digitalfunk ist technisch gut, da wir noch einiges vorhaben. Auf der Stadtebene sollten wir die jĂŒngeren Kameraden ausbilden, Dank fĂŒr die Aufmerksamkeit, so Seifert. Stadtjugendfeuerwehrwart MichĂšl David das Ergebnis des Kreiswettkampfes war Platz 32, jedoch ist die Gemeinschaft ist das Wichtigste dabei.Wenn man etwas reißen will, muss man sich zusammenschließen. Nicht als Freunde aber als Kameraden.in 2019.Am 23. MĂ€rz geht es wieder zum Übungsdienst auf Stadtebene ins Saale-Stadion. Am 25. Mai steht er Bundeswettkampf an mit dem Abschnitt West im Saale-Stadion. „Ich wĂŒnsche der Veranstaltung noch einen guten Verlauf“, so David. Peter Hofmeister kĂŒndigt schon jetzt an, dass er am 31.12.19 nach 27 Jahren sein Amt niederlegen wird. Es gehörten vor 27 Jahren 35 Jugendwehren zu seinem Aufgabenbereich. Es ist heute erforderlich, dass sich verschiedene Jugendgruppen anderen anschließen mĂŒssen, damit sie wettbewerbsfĂ€hig bleiben. Ich wĂŒnsche euch alles Gute fĂŒr 2019 und ĂŒbt fleißig. Der Ortsbrandmeister Matthias Wilke stellte in Aussicht, dass die Sehlder Wehr am 25. August ihr 125jĂ€hriges JubilĂ€um feiern wird. Unter Verschiedenes wurde zum Schluss der Versammlung die Frage aufgeworfen, ob es geplant ist, die sanitĂ€ren Anlagen im Feuerwehrhaus zu sanieren. Beate Freimann versprach den Sehldern, diese Frage in der Stadt zu erörtern. Der Stadtwettbewerb wird in diesem Jahr von Sorsum/Wittenburg am 15.Juni ausgetragen. Als Planung wird in Aussicht gestellt, Spiel, Spaß und Sport mit einzubringen. Am 28.2. treffen sich alle GruppenfĂŒhrer aus dem Stadtgebiet im Mehler Feuerwehrhaus. Dann soll darĂŒber gesprochen werden, wie es ist, wenn ein Feuerwehrmann vom Einsatz zurĂŒckkommt und das Erlebte nicht alleine verarbeiten kann. Es soll eine Projektgruppe „Krise“ gebildet werden, wo man gemeinsam ĂŒberlegt, wie man helfen kann. Oft kann dabei ein GesprĂ€ch helfen.
Als besonderer Gast wurde Leon GrĂŒnhagen (19) begrĂŒĂŸt, der seit Kurzem zum Ortsvorsteher in Sehlde gewĂ€hlt worden ist. Zur Zeit absolviert der Abiturient „Ein Jahr fĂŒr den NĂ€chsten“ und danach beginnt er sein Studium fĂŒr das Lehramt.

Klicken Sie auf ein Foto, um es zu vergrößern!

Alle Fotos zu diesem Bericht als Diashow ansehen

[Seitenanfang]  [Zurück zur Startseite]  [Zum Archiv]




Ehrungen und doppelter Kommandowechsel
Sehlde - Ehrungen und ein doppelter Kommandowechsel waren die Höhepunkte der Jahresversammlung der Sehlder Wehr in der Sehlder Schießsportanlage unter Ortsbrandmeister Matthias Wilke. Er begrĂŒĂŸte dabei besonders den BĂŒrgermeister Rolf Pfeiffer, dessen Stellvertreterin Beate Freimann, den Jugendfeuerwehrwart -Abschnittsleiter West- Peter Hofmeister, sowie Heiko Buschmann, den stellvertretenden Stadtfeuerwehrwart und MichĂšl David, der Stadtjugendfeuerwehrwart. Wilke ging auf die Ereignisse von 2017 ein, so begann das Jahr mit dem Einsammeln von TannenbĂ€umen durch die Jugendwehr, mit NeujahrsempfĂ€ngen, Winterwanderung und einer Delegiertenversammlung. Parallel zu den Übungsabenden probten die Blauröcke den Umgang mit dem Luftgewehr, denn man war sich darĂŒber einig, dass beim Dorfpokalschießen ein guter Platz belegt werden sollte. So wurde eine guter Platz 3 belegt. Nach dem Osterfeuer mit viel Zuspruch folgte eine Einladung zum Königsball des KKS. Die Feuerwehr Esbeck richtete den Stadtwettkampf aus unter dem Motto „Summergames“ bei herrlichem Sommerwetter. Besucht wurde die JubilĂ€en der Ortsfeuerwehren Esbeck und Mehle. Die Sehlder Kameraden brachten sich in Esbeck ein, als sie bei dem dortigen Fest fĂŒr die Bewirtung der GĂ€ste sorgten. Höhepunkt des Jahres war der „Blaulichttag“ im September in Elze. Hier wurde von vielen Rettern und Helfern dem Publikum die ganze Palette dargeboten, die zum Aufgabengebiet einer Feuerwehr gehört. Die Darbietung fand großen Zuspruch bei den GĂ€sten und wurde so zu einer 100%igen gelungenen Veranstaltung. Dann folgte die Feier zum 40jĂ€hrigen Bestehen der Sehlder Jugendwehr, der auch der damalige GrĂŒnder Heinz Ringleb beiwohnte. In Esbeck wurde an Erste-Hilfe Lehrgange angeboten, an dem 10 Kameraden teilnahmen. GlĂŒckwĂŒnsche gab es fĂŒr hohe Geburtstage wie auch zu einer Eisenernen Hochzeit. Schon jetzt stellte Wilke in Aussicht, dass die Sehlder Wehr in 2019 ihr 125jĂ€hriges Bestehen feiern wird. Gruppenleiter Markus Fandrich erteilte den Bericht fĂŒr die Aktive Wehr mit 25 Mitgliedern. DurchgefĂŒhrt wurden Dienste (25 praktische und 17 theoretisch) sowie 5 EinsĂ€tze. Durch die PersonalstĂ€rke kamen dabei 1331 Dienststunden zusammen. EinsĂ€tze waren dreimal bei einem Hochwasser, 1 Gefahrgut- Einsatz und eine Hilfeleistung fĂŒr ein Tier. Das alles addierte sich zu 362,38 Einsatzstunden. Fandrich bedankte sich bei der Gruppe fĂŒr die gute Zusammenarbeit und attestierte Kevin Hacker die beste Dienstbeteiligung mit 39 Dienstteilnahmen bei 87 Stunden. Leider musste er der Versammlung mitteilen, dass er aus beruflichen GrĂŒnden das Amt des GruppenfĂŒhrers nicht weiter bekleiden kann. Daraufhin wurde Benjamin Bosum einstimmig zu seinem Nachfolger -zum neuen GruppenfĂŒhrer- gewĂ€hlt. Dadurch kam es zu einem Ringtausch, weil Benjamin Bosum die FĂŒhrung der Jugendwehr abgeben musste. So wird die Jugendwehr kĂŒnftig von Kevin Hacker gefĂŒhrt, der einstimmig zum neuen Jugendfeuerwehrwart gewĂ€hlt wurde. Den Jahresbericht der Jugendfeuerwehr erteilte Benjamin Bosum. Die Dienste im Januar/Februar und MĂ€rz standen alle im Zeichen der Jugendflamme 1 und 2 . Die Übungsdienste wurden gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr Mehle absolviert. Wichtig waren dabei u.a. die wasserfĂŒhrenden Armaturen und das Absetzten eines Notrufes. Ein gemeinsamer Tag mit der JFW Mehle in Hannover, wo Klaus Krumfuß (MDL) in den Landtag eingeladen hatte, war eine besondere Erfahrung fĂŒr die Jugendlichen. Tobias und Sebastian Plischke, Timm Siebert konnten erfolgreich die Jugendflamme 2 erlangen. Das Osterfeuer war wie immer ein besonderes Erlebnis, weil wir dabei mit Fackeln gemeinsam zum Feuer gegangen sind. Der Übungsdienst auf Stadtebene fĂŒhrte zum jĂ€hrlichen Bundeswettkampf. Mitte Mai stand dann der Abschnittswettkampf in Grafelde auf der Tagesordnung, hier schlossen sich die Sehlder mit der Jugendwehr Mehle zusammen. Bis zur Sommerpause ging es darum, eine verletzte Person aus einem GebĂ€ude zu retten, dabei konnten die Theorie umgesetzt werden, in Form von einer NassĂŒbung an der Wellbornquelle. Saskia Bosum wurde zur Vertreterin des Jugendwartes gewĂ€hlt. Der O-Marsch in Heyersum fand am 5.8. statt. Hier erreichten die Sehlder Platz 10, zur Belohnung gab es einen Besuch in der Eisdiele. Gut verkauft hat sich die Stadtjugendfeuerwehr auch bei dem auf Stadtebene veranstalteten „Blaulichttag“ rund um das Rathaus. Zwar war der Tag fĂŒr alle sehr lang und anstrengend, aber auch ein voller Erfolg. Dank gilt MichĂšl fĂŒr eine großartige Organisation. ZusĂ€tzlich gilt der Dank Saskia Bosum, dafĂŒr dass sie ihren Geburtstag in den Reihen der Feuerwehr verbracht hat. Das zweite Highlight war die 40Jahr Feier der Jugendwehr. Es wurde dafĂŒr ein „Spiel ohne Grenzen“ veranstaltet rund um das GerĂ€tehaus, den Sportplatz und das GelĂ€nde der KKS Sehlde. Der Dank gilt auch dem SchĂŒtzenverein fĂŒr die Überlassung des GelĂ€ndes. Der Tag wurde sehr erfolgreich, auch wenn die JFW Esbeck die JFW Sehlde auf den zweiten Platz verdrĂ€ngt hat. Madlin Fandrich kam als Neuzugang im September zur Jugendwehr. Der Stadtwettkampf der Jugendwehren mit Übernachtung in der Mehrzweckhalle Mehle war im Oktober. Es gab ein Brennballturnier und einen Nacht-Orientierungsmarsch, der sehr nass und stĂŒrmisch war. Im November begleitete die Jugend mit Fackeln den Laternenumzug in Sehlde und sammelten fĂŒr die KriegsgrĂ€berfĂŒrsorge. Theoretische Dienstabende brachten Infos ĂŒber Gefahren an der Einsatzstelle, sowie Beleuchtung und Absichern derselben. Das Dienstjahr endete mit einem gemeinsamen Pizza-Essen. Die Jugend traf sich insgesamt 46 Mal, die durchschnittliche Dienstbeteiligung lag bei 6 Jugendlichen pro Dienst. Dieses ist bei einer GesamtstĂ€rke von 8 Jugendlichen eine gute Beteiligung.FĂŒr die beste Dienstbeteiligung konnte Sebastian Plischke mit 44 von 46 Nachmittagen mit einem Pokal geehrt werden. Es gab fĂŒr die FĂŒhrung uch ĂŒbergeordnete Veranstaltungen, wie Stadtjugendwart-Sitzungen, Kreisjugendfeuerwehrtag, Wettkampfschulung fĂŒr Jugendwarte und Wertungsrichter-Schulungen, an denen Bosum mit Saskia teilgenommen hat. FĂŒr all diese Veranstaltungen fielen fĂŒr Saksia und mich weitere 63 Stunden zu den normalen Dienststunden an. Auch in diesem Jahr gab es wieder einen Abschied in der Jugendwehr, denn das langjĂ€hrige Jugendfeuerwehrmitglied Frederick Kroll absolvierte Mitte 2017 seine Truppmann-Ausbildung und verlĂ€sst so die Jugendwehr. Wir danken ihm fĂŒr seine langjĂ€hrige Einsatzbereitschaft und wĂŒnschen ihm alles Gute bei den Aktiven. Saskia und ich Benjamin bedanken sich beim Kommando und den Aktiven, denn sie brauchen immer wieder deren UnterstĂŒtzung. Ein herzlicher Dank geht auch an MichĂšl fĂŒr die gemeinsamen Aktionen auf Stadtebene und die -wie schon erwĂ€hnt-, super Organisation des Blaulichttages. Danke auch der Jugend fĂŒr ihre gemeinsamen Dienste. Otto Baier, der Leiter der Altersgruppe berichtete ĂŒber 12 Abende, einmal im Monat. Sie alle stehen der Ortswehr gerne bei Bedarf zur VerfĂŒgung, ob beim Osterfeuer oder auch als Streckenposten. Interessant war die Besichtigung der Allersheimer Brauerei in Holzminden. Die „Summergames“ in Esbeck waren eine interessante Veranstaltung. Da hat die Altersgruppe bei der Bewertung geholfen. Der „Blaulichttag“ wurde zu einer gelungenen Veranstaltung mit Retten-Helfen in der Not. Dann folgten Ehrungen und Beförderungen Frederick Kroll wurde zum Feuerwehrmann befördert und Michael Reinsch zum Hauptlöschmeister.. BĂŒrgermeister Rolf Pfeiffer freute sich Peter Hofmeister und MichĂšl David begrĂŒĂŸen zu können. Er erlĂ€uterte, dass er in 2000 110.000 € fĂŒr die Feuerwehr eingesetzt habe und in 2017 auch wieder 110.000 € noch stehen 40 weitere neue Helme aus, die fĂŒr 9.000 € in 2018 kommen werden. Der Digitalfunk hat uns einen gewaltigen Schritt vorangebracht, so der Verwaltungschef. Das waren 25.000 € fĂŒr 36 HandschutzgerĂ€te. Es sollten ja auch alle die gleichen GerĂ€te bekommen. Auch die FĂŒhrerscheine mĂŒssen der neuen Zeit angepasst werden. Auch ein neuer Hilfeleistungssatz muss angeschafft werden, denn die ehemaligen Scheren und Spreizer erfĂŒllen nicht mehr ihren Zweck. „Das Geld ist aber gute angelegt“,so Pfeiffer. Er versprach, dass in diesem Jahr noch die SanitĂ€ren Anlagen im Feuerwehrhaus Sehlde erneuert werden. Eine besondere Ehrung nahm Pfeiffer dann vor und ehrte Hauptfeuerwehrmann Uwe Quante fĂŒr 40 Jahre Dienst in der Feuerwehr. Quante ist in 1978 eingetreten und gehört seit 1989 der Ortswehr Sehlde an. Pfeiffer lobte dessen Fleiß, denn er habe sĂ€mtliche LehrgĂ€nge mit Erfolg besucht. Der stellvertretende Stadtbrandmeister Heiko Buschmann erwĂ€hnte 110 EinsĂ€tze in Elze . Zum Kader zĂ€hlen 188 EinsatzkrĂ€ften. Außerdem gehören 60 Jugendliche zu Elze. Er wĂŒnschte allen Kameraden ein glĂŒckliches Jahr 2018. Peter Hofmeister erwĂ€hnte, dass er bereits 25 Jahre Abschnittsjugendwart ist, und dass 7 Mitglieder der Jugendwehr fĂŒr einen so kleinen Ort wie Sehlde sehr gut seien. „Wir haben 35 Jugendgruppen, davon kommen meistens nur 15-18 Gruppen zum O-Marsch. Sehlde hat schon 40 Jahre mit der Jugendwehr durchgehalten, ich wĂŒnsche Euch weiterhin eine glĂŒckliche Hand.“ Wilke wagte schon einen Blick auf das JubilĂ€um in 2019, wo die Sehlder Ortswehr 125 Jahre feiern kann. Es wird wohl eine Feier ĂŒber 2 Tage geben in der Festscheune von Familie Schulte SchĂŒren, eventuell im letzten August Wochenende oder Anfang September,stellte er in Aussicht.

Klicken Sie auf ein Foto, um es zu vergrößern!

Alle Fotos zu diesem Bericht als Diashow ansehen

[Seitenanfang]  [Zurück zur Startseite]  [Zum Archiv]




Empfang im kirchlichen Kontext
Sehlde - Zu einem harmonischen Neujahrsempfang trafen sich am 2. Sonntag nach Epiphanias die Kirchenmitglieder aus Mehle-Sehlde-Esbeck-WĂŒlfingen in der Liebfrauenkirche zu Sehlde unter der Leitung von Pastor Dr. Marvin Döbler, der den Gottesdienst hielt, unter Mitwirkung der Organistin Renate Schmid an der Orgel, dem Gospelchor Querbeet unter der Leitung von Mirle Köhler, sowie dem Posaunenchor unter Leitung von Frau Froböse. Pastor Dr. Marvin Döbler begrĂŒĂŸte alle GĂ€ste auf das Herzlichste und freute sich, dass Superintendent Christian Castel, sowie Pastor Linkogel aus Elze und seitens der Politik sehr viele Vertreter gekommen waren. Mit den Worten: „Der Tannenbaum steht noch..“ zeigte er sich zum Ende der weihnachtlichen Zeit erfreut den schönen Schmuck mit der Krippe, dem leuchteten Transparent mit der Hl Familie auf der Altar bzw die geschmĂŒckten vier Kerzen, die er prĂ€sentieren konnte. Der Gottesdienst begann mit dem gesungenen Psalm 100 „Allein Gott in der Höhe sei Ehr“. Querbeet schloss sich an mit „Lobe den Herren, meine Seele und seinen heiligen Namen, was er dir Gutes getan hat, Seele vergiß es ja nicht“. Das Evangelium von der Hochzeit zu Kanaan ist ein Beweis dafĂŒr, wie Jesus seine Aufgabe auf unserem Planeten wahrnimmt. Als bei der Hochzeit der Wein zu Ende ging, ließ Jesus 18 Maß Wasser in sechs KrĂŒge fĂŒllen und verwandelte sie in einen sehr edlen Wein zum Erstaunen der GĂ€ste. Der Schankwirt tischt den guten Wein auf, er hĂ€lt das Fest am Laufen. Der Speisemeister und die Oberkellner haben zu tun, Jesus aber sagt gar nichts. Er durchbricht die Logik der Menschen. Maria, die auch zu dieser Hochzeit geladen war, sagte nur zu den JĂŒngern: „Tut alles, was Euch von Jesus befohlen wird“. Döbler ging auf die Weihnachtsliturgie ein, in der die Engel bei Bethlehem eine große Rolle spielten „Ehre sei Gott mit den Chören der Engel“ und „Hört der Engel helle Lieder“ Wenn man sich die Liturgie begreifbar macht und Gottes Herrlichkeit, dann geht einem das Herz auf“, so Döbler. „Weihnachten stellt sich vorĂŒbergehend vor die Szene am Kreuz“ Karfreitag ist wieder ein anderer Blick. Dann zeigt Döbler auf die Altarspitze hoch droben, die zeigt Jesus, der auf der Weltkugel thront als Sieger. Das zeigt sich dann die Schönheit Gottes und seine Herrlichkeit. Nach dem Gottesdienst bedankte sich Ortsvorsteher von Mehle Wolfgang Thiesemann fĂŒr die Einladung und sagte, dass ein Neues Jahr immer eine Gelegenheit bietet zur Analyse; „War es gut oder war es schlecht?“. So war denn 2017 ein bewegtes und bewegendes Jahr, wenn man u.a. an Trump denkt. „Kein PrĂ€sident hat die Welt je so gespalten“. Hin zu kommt der nicht einzuschĂ€tzende machtbesessene Diktator Kim-Jong-Un aus Nordkorea. Sei streiten sich darum, wer den grĂ¶ĂŸeren Atomknopf besitzt. „Hoffentlich ist das nur ein SĂ€belrasseln“, so Thiesemann. Positiv ist, dass die Olympischen Spiele in SĂŒdkorea stattfinden werden, wo sich Sportler aus aller Welt treffen. In Deutschland erleben wir ein Novum, dass wir seit September keine neue Regierung zustande bringen. Uns geht es wirtschaftlich sehr gut, 2017 war gut und 2018 wird noch besser. Wir haben aber im reichen Deutschland viele Menschen, denen es nicht gut geht. Hoffnung und Zuversicht bringt die Arbeit der Ehrenamtlichen, ohne die das Zusammenleben noch Ă€rmer wĂ€re. DafĂŒr gilt ihnen unser Dank. Zuversichtlich schauen die Kirchengemeinden auf die kommende Fusion hin, Mehle/Sehlde und Esbeck stehen vor der Fusion. „Hier wird das Gemeinsame und Verbindende hervorgehoben, das sollte uns auch im tĂ€glichen Miteinander der Menschen ein Maßstab sein fĂŒr 2018.“ Superintendent Christian Castel bedankte sich, dass Sehlde solch einen Empfang organisiert hat. Ein Neues Jahr ist immer ein Anlass, um gute VorsĂ€tze zu fassen, die manchmal auch schon im MĂ€rz wieder ĂŒber Bord geworfen werden. Wir planen oft und die Welt verĂ€ndert sich. Man sieht es an der GROKO, dass alles anders kommen kann. Wir planen und fĂŒr die Planung gibt es keine Garantie. Das Hochwasser in weiten Teilen Deutschland ist solch ein unvorhergesehenes Beispiel.Wir können nicht alle Instanzen im Griff haben. Wir kennen den Plan nicht. „Ich wĂŒnsche mir, das wenig Wasser in den Wein gefĂŒllt wird...“. Dr. Hasso Bartels, der Vorsitzende des Kirchenvorstandes, warf einen Blick zurĂŒck und zeigte sich hocherfreut, dass Mit Pastor Dr. Marvin Döbler so schnell die vakante Pfarrstelle mit solcher Akzeptanz besetzt werden konnte. „Im Jahr 2018 stehen wieder Wahlen zum Kirchenvorstand an. Da mĂŒssen wir durch die Fusion die KrĂ€fte bĂŒndeln. Wir brauchen Tatkraft, Mut und Optimismus und einen Neuanfang in 2018. Sie Herr Pastor Dr. Döbler haben schon in den ersten Monaten viel bewegt, dabei ist viel angeschoben worden“. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es noch einen Empfang im evangelischen Gemeindehaus mit Sekt, Kaffee und HĂ€ppchen bei sehr viel positiven GesprĂ€chen.

Klicken Sie auf ein Foto, um es zu vergrößern!

Alle Fotos zu diesem Bericht als Diashow ansehen

[Seitenanfang]  [Zurück zur Startseite]  [Zum Archiv]




Erfolgreicher bunter KĂŒrbismarkt in Sehlde
Sehlde - Schon der mit Sonnenblumen geschmĂŒckte Eingang auf der Wellbornstraße 28a zu einem ehemals landwirtschaftlichen Hof der Familie Mitschke sah verlockend aus und so ließen es sich die Besucher aus Sehlde und Umgebung nicht nehmen, einmal einen Besuch dem Heimatverein beim „KĂŒrbismarkt“ abzustatten. Alles war gemĂŒtlich eingedeckt und schön anzusehen auf dem Hof und in der Garage, die zum GrundstĂŒck gehört. Und so ließen es sich die GĂ€ste nicht zweimal bitten beim bunt gefĂ€cherten Herbstangebot, dass auf die Besucher wartete. Birgit Opitz vom Sehlder Heimatverein freute sich ĂŒber den regen Zuspruch, musste sich jedoch leider mit weniger Ernte als in den Vorjahren zufrieden geben. Im FrĂŒhjahr war sie mit den Kindern und weiteren Helfern auf das GrundstĂŒck in den Wiesen gezogen, um mit den Kindern des Heimatvereins und der Kinderkirche die Anpflanzungen vorzunehmen und das Saatgut zu verteilen. Dazu gehörten Möhren, Zwiebeln, Hokkaido, gelbe Zentner, Pastinaken, SteckrĂŒben und ZierkĂŒrbisse. Leider konnte in diesem Jahr weniger geerntet werden durch das Hochwasser, dass die Wiesen ĂŒberschwemmte, wobei viele KĂŒrbisse nicht mehr genießbar waren. Dennoch blieb trotzdem noch viel Obst ĂŒbrig und auch die vielen bunten StrĂ€uße mit Herbstblumen trugen zur Verschönerung des Festes bei. Das Angebot von Speisen und GetrĂ€nken war sehr reichhaltig. Es gab wie alle Jahre wieder mal eine schmackhafte KĂŒrbissuppe, auch KĂŒrbissekt -mit und ohne Alkohol-. Ein Eintopf mit Wursteinlage sorgte fĂŒr eine deftige SĂ€ttigung. Köstlich war auch der Saft und der Gelee der Jostabeere, was sofort „vergriffen“ war. Daneben bot auch eine Familie aus Sehlde Honig aus allen verschiedenen Jahreszeiten an. Auch zwei selbstgefertigte Schnapssorten fanden großen Zuspruch. Da inzwischen viele Garteninhaber ihr GrundstĂŒck schon winterfest gemacht hatten; brachten sie viele Ableger von schönen Blumenstauden zum KĂŒrbisfest mit, die von Interessierten gern in Empfang genommen wurden. Eine Kaffeetafel sorgte fĂŒr ein A und O beim Genießen zu einer Tasse Kaffee. Unter den vielen KĂŒrbissen in allen Farben von gelb ĂŒber orange bis hin zu grĂŒn konnten sich die GĂ€ste ganz nach ihrem Geschmack unter der großen Vielfalt eine Auswahl mitnehmen. Auf jeden Fall war es auch ein schönes Miteinander an den Tischen, wo es regen GesprĂ€chstoff gab, wenn man sich nicht so hĂ€ufig trifft. Bezahlt wurde in Form von Spenden, damit auch die Unkosten gedeckt sind und das nĂ€chste KĂŒrbisfest im Jahre 2018 wieder so fröhlich wird wie dieses Jahr.

Klicken Sie auf ein Foto, um es zu vergrößern!

Alle Fotos zu diesem Bericht als Diashow ansehen

[Seitenanfang]  [Zurück zur Startseite]  [Zum Archiv]




Überschwemmung an der SaalemĂŒhle
Sehlde - Die SaalemĂŒhle bei Sehlde steht unter Wasser. Die Feuerwehr versucht derzeit, die Lage unter Kontrolle zu bringen, in dem sie hausnah Wassermassen abpumpt und mit SandsĂ€cken das Haus absichert. Ein Ende des Regens ist noch nicht abzusehen. Die Straße nach Sehlde ist bereits ĂŒberflutet und nicht mehr befahrbar.

Klicken Sie auf ein Foto, um es zu vergrößern!

Alle Fotos zu diesem Bericht als Diashow ansehen

[Seitenanfang]  [Zurück zur Startseite]  [Zum Archiv]




80 Jahre Konfirmationen in Sehlde
Sehlde - Die Geschichtsgruppe des Sehlder Heimatvereins hat die Konfirmationslisten vergangener Jahrzehnte aufgearbeitet und jahrgangsweise, ĂŒberwiegend mit Foto, zusammengestellt. Auch etliche Jubelkonfirmationen gehören zu der Sammlung. Auf ĂŒber 100 DIN-A4 BlĂ€ttern erfĂ€hrt man so nebenbei auch noch welche Pastoren einmal in Sehlde tĂ€tig waren und wie sich Haarmode und Konfirmationskleidung in den vergangenen 80 Jahren verĂ€ndert haben. Zur Abrundung der Ausstellung werden einige GesangbĂŒcher und Bibeln ausgelegt, um auch hier die VerĂ€nderungen im Laufe der Jahrzehnte zu dokumentieren. Bei Kaffee und Kuchen besteht dann auch noch die Möglichkeit mit anderen Ehemaligen Erlebnisse auszutauschen. Die Fotoausstellung kann am 6.11. 2016 von 14.00 bis 18.00 Uhr im Sehlder Dorfgemeinschaftshaus (alte Schule) kostenlos besucht werden.

Klicken Sie auf ein Foto, um es zu vergrößern!

Alle Fotos zu diesem Bericht als Diashow ansehen

[Seitenanfang]  [Zurück zur Startseite]  [Zum Archiv]




Weltgebetstag der Frauen 2015
Sehlde - Tausende von Frauen in der ganzen Welt haben sich wieder einmal wie jedes Jahr zusammengefunden, um sich der Sorgen und Nöte der Frauen in fernen Ă€rmeren LĂ€ndern anzunehmen. Auch in Sehlde fanden sich Frauen aus Mehle, Sehlde, Esbeck und WĂŒlfingen zud diesem ökumenischen Gottesdienst zusammen. Dieses Mal standen die Bahamas -ein Paradies mit vielerlei Problemen- im Vordergrund. Durch Gebet und Gesang mit Gitarrenbegleitung und auch durch detaillierte ErlĂ€uterungen ĂŒber die Schwierigkeit in den fernen LĂ€ndern gedenken Frauen aller Konfessionen in einem gemeinsamen Gottesdienst in vielen Kirchen rund um den Erdball der Frauen in den fernen LĂ€ndern. Jedes Jahr ist dieser Tag Frauen aus einem anderen Land gewidmet. Zum Abschluss werden jeweils leckere Speisen aus diesem Land von den hiesigen Frauen nach Original-Rezepten gekocht. Gegessen wurde dann nach dem Gottesdienst in froher Runde bei gemeinsamen GesprĂ€chen im Gemeindehaus. Eine Spende wurde auch in diesem Jahr wieder eingesammelt und als kleine Hilfe fĂŒr das jeweilige Land versendet an die Organisation versendet. Diese liegt in den HĂ€nden vom Deutschen Weltgebetstag - Komitee e.V. Arbeitsstelle fĂŒr Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz; Bund katholischer Frauen Deutschlands; bzw. Evangelisch-freikirchlicher Gemeinden Es steht im Zeichen der NĂ€chstenliebe. . Diese Kollekte stĂ€rkt Frauen weltweit. In diesem Jahr hat die WGT Projekthilfe die Bahamas ausgewĂ€hlt, um dort Hilfe zu leisten.
Wenn auch die Bahamas weltweit bekannt sind mit ihren vielen kleinen Inseln, mit TraumstrÀnden, Korallenriffen, Lebensfreude und eine ethnische und konfessionelle Vielfalt, so sieht das Leben der Frauen doch anders aus und das erkennt man erst wenn man hinter die Kulissen schaut. In diesem vermeintlichen Paradies kÀmpfen viele Menschen mit Problemen: Extreme AbhÀngigkeit vom Ausland, Arbeitslosigkeit und eine erschreckende hohe Gewalt gegen Frauen und Kinder.
Die Kollekte stÀrkt Frauen weltweit

Die Kollekte lĂ€uft unter dem Titel „Informiert beten – betend handeln“ verdeutlicht die Einheit von SpiritualitĂ€t und Engagement fĂŒr Gerechtigkeit in der Kirche und Gesellschaft. Die Projektarbeit des deutschen Komitees orientiert sich am Konzept der nachhaltigen, Frauen stĂ€rkenden und geschlechtergerechten Entwicklung. Frauen und MĂ€dchen werden dabei bestĂ€rkt, ihre politischen und gesellschaftlichen Rechte durchzusetzen.
Geschichte

Christoph Columbus hat in 1492 vom spanischen „Bajama“ „flaches Wasser“ gesprochen, Daher leitet sich der Name ab. 1647 strandeten englische Puritanerinnen auf der Suche nach Religionsfreiheit auf einer der Insel und nannten sie Eluthera (griechisch: Freiheit). Vom 16.-18. Jahrhundert galten die Bahamas als Hochburg der Piraterie und Freibeuterei bis Großbritannien einen ehemaligen Freibeuter als Gouverneur einsetzte. WĂ€hrend des Amerikanischen UnabhĂ€ngigkeitskrieges 1775-1783 kamen ca. 8.000 Loyalisten auf die Bahamas jeder mit ca. 10-100 versklavten Menschen. 1838 wurde die Sklaverei abgeschafft. Viele Plantagenbesitzer verließen das wenig fruchtbare Land und ĂŒberließen es der ehemals versklavten Bevölkerung. Die Wirtschaft lag brach, bis die Bahamas wĂ€hrend des BĂŒrgerkrieges in den USA 1861-1865 zum Umschlagplatz fĂŒr Waffen und wĂ€hrend des Alkoholverbotes 1919-1932 fĂŒr Alkoholschmuggel wurden. Durch den US amerikanischen Bann auf Kuba seit 1961 verlagerte sich der Tourismus auf die Bahamas und wĂ€chst seitdem stetig.(1,5 Mio Menschen pro Jahr verbringen hier ihren Urlaub). Seit 1973 sind die Bahamas unabhĂ€ngig. Die englischsprachige parlamentarisch - konstitutionelle Monarchie ist Teil des Commonwealth. Die erste weibliche Generalgouverneurin war von 2000-2007 Ivy Dumont. Frauchenrechtlerinnen erstritten 1961 das Wahlrecht, aber erst 1992 wurde die erste Frau ins Parlament gewĂ€hlt. 85% der Bahamaerinnen sind Nachfahren der ehemals versklavten Bevölkerung. 12 % haben europĂ€ische und 3% lateinamerikanische oder asiatische Wurzeln. Menschen aus Haiti bilden heute die grĂ¶ĂŸte Einwanderungsgruppe. Sie haben keinen Zugange zum Asylrecht und erfahren Diskriminierung und Übergriffe. Bahamaische und internationale Menschenrechtsorganisationen setzen sich fĂŒr die Verbesserung der Situation ein.
Glaube und Religion

Die Bahamas sind ein ĂŒberwiegend christliches Land, neun von 10 Menschen gehören einer der zahlreichen Kirchen an. Baptistinnen(35%) Anglikanerinnen(15%) Röm. Katholikinnen(14%), sowie Methodistinnen, Pfingstkirchenangehörige und nicht konfessionelle Kirchen.

Klicken Sie auf ein Foto, um es zu vergrößern!

Alle Fotos zu diesem Bericht als Diashow ansehen

[Seitenanfang]  [Zurück zur Startseite]  [Zum Archiv]




„Schmiede-Rudi“:bewegtes arbeitsreiches Leben
Sehlde - Rudolf Göldner aus Sehlde/Leine wurde am 28.11.1941 in Streidelsdorf/Kreis Freistadt an der Oder in Schlesien geboren. Sein Leben war seit eh und je vom Fleiß und von sozialem Miteinander geprĂ€gt. Das war nicht nur in seinem anstrengenden Beruf als Schmied sondern auch bei seiner teils sehr schweren Arbeit auf dem Sehlder Friedhof, wie auch im gemeinschaftlichen Miteinander des Dorflebens, wo er ĂŒberall mit zupackte, wenn er gebraucht wurde. Sein Steckenpferd aber war der Fußball, wo er 50 Jahr aktiv spielte und als Feuerwehrmann erhielt er bereits die goldene Ehrennadel fĂŒr aktiven Dienst und ist heute noch in der Altersgruppe. Immer aber bewahrte er sich die Freude am Leben.
Mit seinen Eltern und seinen sieben Geschwistern(darunter 2 BrĂŒder) verbrachte er die ersten Lebensjahre auf dem elterlichen Hof in Schlesien. Hier gab es nicht nur fĂŒr die Erwachsenen viel Arbeit sondern auch fĂŒr die Kinder, die mit zupacken mussten. Mit fĂŒnf Jahren ging er mit der großen Familie auf die Flucht vor den Russen in den Westen. Bitter ist es, das sein Ă€ltester Bruder bis heute noch als vermisst gemeldet ist. Seine Mutter verstarb auf der Flucht, so trug der Vater allein die Verantwortung fĂŒr die Kinder, was nicht immer leicht war, neben dem Broterwerb auch noch die Kinder zu versorgen. Dabei wurden die Kinder frĂŒh ans Kochen gewöhnt. In Deilmissen erhielten sie eine Wohnung und Gelegenheitsarbeit auf einem Bauernhof. Hier kamen die gleichen Arbeiten auf den Vater und die Kinder zu wie in Schlesien. Die Familie hatte Haus und Hof verloren und lebte hier von einem schmalen Unterhalt. Es galt, Ziegen und HĂŒhner zu fĂŒttern, Schweine wurden gemistet und fĂŒr alle Tiere musste Futter besorgt werden.
Rudi besuchte die Grundschule in Deilmissen und verließ sie in 1956, um in Eime eine Lehre als Schmied anzutreten bis zum Jahre 1959. Er heiratete in 1961 seine Frau Else. Aus der Ehe gingen 2 Töchter hervor und drei Enkel. In 1978 baute er ein Haus fĂŒr die Familie in Sehlde.
Nach der Lehre als Schmied erhielt er in 1959 die Chance, als Schweißer bei der Waggonfabrik in Elze anzufangen, zwei Jahre spĂ€ter erhielt er dort einen Arbeitsplatz in der Schmiede, seitdem ist er unter dem liebevollen Spitz-Namen „Schmiede-Rudi“ bekannt. Denn alles was mit Metall zu tun hatte, konnte er erledigen, so war er in Dorfgemeinschaft sehr angesehen, wenn es um Spezialarbeiten ging. 43 Jahre lang fĂŒllte er seinen Arbeitsplatz aus, wo er anfangs zusammen mit 4 anderen Kollegen begann und 40 Jahre im Akkord arbeitete. Zum Schluss erfĂŒllte er den Arbeitsplatz allein. Im Glutofen wurden die TĂŒr- und EcksĂ€ulen heiß gemacht. Durch das Schweißen waren sie verzogen und mussten wieder gerichtet werden. Die TĂŒrsĂ€ulen waren zum Teil 40 kg schwer. Damals hat Göldner viele Praktikanten angelernt. Heute gibt es nur noch den Kesselbau. Mit 60 Jahren ging er in 2001 in den Ruhestand. In 2011 feierte das Ehepaar Goldene Hochzeit.
Seit seinem Ruhestand wurde der Sehlder Friedhof, der in kirchlicher TrĂ€gerschaft ist, fĂŒr Göldner zu seinem zweiten Zuhause. In 1999 ĂŒbernahm er die Friedhofspflege mit RasenmĂ€hen, GrĂ€ber einebnen etc. von Heinrich Ringleb, den er aus AltersgrĂŒnden ablöste. Diese Aufgabe erfĂŒllt er nun schon 15 Jahre lang. Inzwischen sind viele GrĂ€ber zeitlich schon abgelaufen und wurden eingeebnet, sonst wĂ€re auf dem Friedhof kein Platz mehr fĂŒr die Verstorbenen. Da fĂ€llt viel schwere Arbeit an, wenn Grabsteine, Grabeinfassungen und Betonteile zum Container gebracht werden mĂŒssen. Allerdings wurde die Arbeit spĂ€ter weniger, seit es ab 2001 viele UrnengrĂ€ber gibt, die heute pflegeleichte RasengrĂ€ber sind. Sein Vorgesetzter in der evangelischen Kirche von Sehlde war zunĂ€chst Wolfram Bock von WĂŒlfingen; seit ungefĂ€hr 5 Jahren ist es Michael Beet. Viele GrĂ€ber aber sind seit Jahrzehnten verwaist, weil keine Angehörigen mehr leben. In Rudi Göldner bekamen die Verstorbenen wieder einen guten FĂŒrsprecher, der fĂŒr ihre Grabpflege sorgt. Auch bei Beerdigungen ist Göldner immer wieder als Helfer zur Stelle.
Sein ganz großes Hobby aber ist und bleibt der Fußball, fĂŒr den er brennt und dem er heute noch frönt, wenn er mit Freunden zusammen ĂŒber SKY in seiner Gartenlaube in ganz gemĂŒtlicher Runde die ganz großen Spiele verfolgt. Er selbst spielte volle 50 Jahre Fußball von 1951 bis 2001, zunĂ€chst in Marienhagen, dann beim MTV Banteln, dem TSV Deinsen und zum Schluss beim MTV Esbeck. DarĂŒber hinaus wurde er auch Trainer fĂŒr die Damen-Mannschaft in Deinsen, die er grĂŒndete, weil seine beiden Töchter ebenfalls Fußbegeisterte waren. Noch heute spielt eine Enkeltochter Fußball, erst in Deinsen inzwischen in Heinde. Im Bund der Vertriebenen dem BdV ist er Mitglied, zunĂ€chst in Deinsen, dann in Deilmissen und heute ist er Einzelmitglied.
Da Göldner das Wort „NEIN“ nicht sagen kann, ist er auch in der gut funktionierenden Dorfgemeinschaft stets zur Stelle, wenn es gilt mit Hand an zu legen, ĂŒberall dort wo Helfer gebraucht werden, ob in der Feuerwehr, wo er bereits fĂŒr 50 Jahre eine Ehrennadel erhielt, und wo er heute zur Altersgruppe gehört. Außerdem ist er auch im neugegrĂŒndeten Heimatverein mit dabei, die Kinder bei der Pflanzaktion zu unterstĂŒtzen oder gemeinsam mit der Gemeinschaft einen Raum herzurichten, der dem Verein zur VerfĂŒgung gestellt worden ist und wo die BĂ€nke gestrichen und repariert werden, um den Wanderern in der Feldmark einen Ruheplatz zu bieten.

Klicken Sie auf ein Foto, um es zu vergrößern!

Alle Fotos zu diesem Bericht als Diashow ansehen

[Seitenanfang]  [Zurück zur Startseite]  [Zum Archiv]




O-Marsch als "Spiel ohne Grenzen"
Sehlde - Der zweite Tag des 120jĂ€hrigen Feuerwehr-JubilĂ€ums in Sehlde wurde zu einem Treffen fĂŒr die ganze Familie in der Festscheune, wo ihnen schon der Kaffeeduft entgegenströmte. WĂ€hrend sich Feuerwehrkameraden und GĂ€ste am reichhaltigen KuchenbĂŒfett mit leckeren selbstgebackenen Torten bedienen konnten, um einen gemĂŒtlichen Kaffeeklatsch am Nachmittag zu halten, wurden die Kinder betreut und mit vielen schönen Spielen beschĂ€ftigt. FĂŒr muntere Unterhaltung sorgte der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Mehle und die MĂŒhlenfeldmusikanten mit einem flotten Melodienreigen unter der Leitung von Albert Fischer. Die GĂ€ste zollten hierfĂŒr viel Beifall. Auch die Bratwurstbude unter freiem Himmel hatte bereits ihre Tore geöffnet. Die Aktiven aber brachen auf zu einem großen Marsch rund um Sehlde, um die Aufgaben des O Marsches zu erfĂŒllen.
Bei dem vom Kommando ausgearbeiteten O-Marsch galt es viele bunte und interessante Aufgaben zu erfĂŒllen, denn neben der Geschicklichkeit und der sportlichnr AktivitĂ€t mussten auch kniffelige Quizfragen beantwortet werden. 18 Gruppen mit je 6 Teilnehmern machten sich teilweise mit Bollerwagen rund um Sehlde durch die Feldmark auf den Weg, der bis zu 3 Stunden dauerte. Da galt es zum einen, einen Becher mit Wasser fĂŒllen und diesen Becher in den Becher des Nachbarn zu schĂŒtten bis der letzte die noch verbleibende Restmenge wieder in einen Eimer schĂŒtten musste. Dann wurde die Zeit gestoppt und die Restmenge gemessen. Das brachte viel Spaß. Eine andere Aufgabe galt es zu erfĂŒllen. Dabei musste zunĂ€chst eine Menschenpyramide vor einem Baum aufgebaut werden, und der Kamerad an der Spitze nahm dann eine Markierung mit einem Klebeband in der erreichten Höhe am Baum vor, um damit zu prĂ€sentieren, welche Höhe seine Gruppe erreicht hatte. Das absolute Höchstziel erreichten die Aktiven aus Sehlde mit 5,57 m, wĂ€hrend die Skala bis auf 3,50m herunterging. Hier war absolute Geschicklichkeit gefragt. Eine besonders heikle Aufgabe war es, ein Ei mit auf die Reise zu nehmen und dieses aus einer Höhe von 2.50 m herabfallen zu lassen, ohne dass es beschĂ€digt wurde. Im Vorfeld hieß es, ganz behutsam mit dem Ei umzugehen, damit es unversehrt blieb. „Wie kann ich das Ei retten?“ Die Lösungen waren unterschiedlich. Verschiedene Teilnehmer glaubten, sie könnten durch das Ausblasen des Eies, das geforderte Ziel erreichen. Andere hingegen wickelten das rohe Ei in Heu und Stroh ein und verpackten es in einem Plastikbeutel. Dann ließen sie das verpackte Ei fallen. So gab es an diesem Nachmittag viel muntere Unterhaltung. Spannend wurde es dann, als Ortsbrandmeister Matthias Wilke die Siegerehrung vornahm und den Siegern und Platzierten interessante Gewinne ĂŒberreichte.
Hier die Plazierungen 1. Ruhige Kugel I 145 Pkt., 2.FF WĂŒlfingen 139 Pkt, 3. FF Mehle I 135 Pkt, 4. FF Mehle II 122 Pkt, 5. KKS Sehlde 120 Pkt, 6.FF Oldendorf 115 Pkt. 7. FF Sehlde 107 Pkt, 8. FF Elze 103 Pkt., 9 Posaunenchor Sehlde 101 Pkt.10.FF Sowi 90 Pkt, 11. Saschas Studis 81 Pkt, 12. Golden Girls 78 Pkt, 13. Ruhige Kugel II, 77Pkt., 14. Heimatverein Sehlde 62 Pkt.
Bei den Jugendlichen siegte die Jugendwehr Sehlde I mit 96 Pkt, vor der Jugendwehr Sehlde II mit 95 Pkt und den Sponge-Bobs mit 92 Pkt.
Das Fest klang am Abend aus mit einem Tanzabend „Tanz op te deel“, fĂŒr den ein DJ sorgte.

Klicken Sie auf ein Foto, um es zu vergrößern!

Alle Fotos zu diesem Bericht als Diashow ansehen

[Seitenanfang]  [Zurück zur Startseite]  [Zum Archiv]




FFW Sehlde feiert 120-jÀhriges Bestehen
Sehlde - Hab und Gut zu schĂŒtzen, dass ist die wichtigste Aufgabe der Feuerwehr Sehlde und dass ist bereits seit 120 Jahren in dem 530 BĂŒrger großen Dorf eine SelbstverstĂ€ndlichkeit. Das war Grund genug im Elzer Ortsteil Sehlde um mit den BĂŒrgern und GĂ€sten unter Teilnahme vieler Honoratioren aus Politik und Feuerwehr in der Festscheune der Familie JĂŒrgen Schulte-SchĂŒren zu feiern.
Humorvoll begann der Festakt, denn Ortsbrandmeister Matthias Wilke verzichtete auf einen ausfĂŒhrlichen RĂŒckblick, hieß alles GĂ€ste herzlich willkommen. An diesem Abend stand eine besondere Ehrung an, die der Landrat Reiner Wegner persönlich vornahm. Aus seiner Hand konnte Michael Reinsch (ehemals Elze) das NiedersĂ€chsische Ehrenzeichen in Empfang nehmen. Der Landrat dankte dem Hauptfeuerwehrmann fĂŒr sein Engagement und lobte seinen Einsatz. Er ermunterte ihn, auch weiterhin der Feuerwehr die Treue zu halten. Die anwesenden GĂ€ste und Kameraden wĂŒrdigten Reinsch mit einem krĂ€ftigen „Gut Wehr“. Der stellvertretenden BĂŒrgermeister Werner JĂŒnemann sprach seinen Dank zunĂ€chst an die Aktiven aus fĂŒr ihre „Einsatzbereitschaft rund um die Uhr“, um Hab und Gut der Einwohner zu schĂŒtzen. Neuerdings mĂŒssen zusĂ€tzlich auch viele Hilfeleistungen erfĂŒllt werden. Seitens Rat und Verwaltung sicherte er auch fĂŒr die Zukunft eine optimale UnterstĂŒtzung der Wehr zu. Er hob im nachhinein die Übergabe des niegelnagelneuen TLF-Fahrzeuges vom Dezember 2013 hervor und fĂŒgte hinzu, dass durch die Eigeninitiative einiger aktiver Kameraden dieses Fahrzeug ganz nach dem Bedarf der Wehr gefertigt wurde.
Sowohl Abschnittsleiter Detlef Witte wie auch Stadtbrandmeister Werner Kuhlmann betonten die Schlagkraft der Ortswehr und freuten sich besonders ĂŒber die Jugendwehr, die mit guter FĂŒhrung nun wieder im Aufwind ist und inzwischen wieder aus eigenen Reihen die JugendwettkĂ€mpfe bestreitet. Eine besondere Aufmerksamkeit zog die Jugendwehr unter Kai Plischke auf sich, als acht Jugendliche das Abzeichen der Jugendflamme 1 vom Ortsbrandmeister ĂŒberreicht bekamen unter dem Applaus der anwesenden Kameraden und GĂ€ste: Saskia Bosum, Milena FĂ€ndrich, Marco FĂ€ndrich, Frederik Kroll, Sebastian Plischke, Tobias Plischke, Leon GrĂŒnhagen und Timm Siebert. Landtagsabgeordneter Klaus Krumfuß (CDU) gratulierte der Wehr zum JubilĂ€um und freute sich besonders, dass der Posaunenchor Sehlde (rekrutiert aus eigenen Einwohnern) wieder zum Gelingen des Festes beitrug. Als Dank und Anerkennung fĂŒr die geleisteten Arbeiten und die ErfĂŒllung des Feuerwehrdienste lud er die Aktiven zu einem Besuch im Landtag ein. Ihr steht das ganze Jahr ĂŒber im Dienst des NĂ€chsten, dafĂŒr stehe ich nun einen ganzen Tag Euch zur VerfĂŒgung. Zu den Gratulanten gehörten die örtlichen Vereine, die alle ein Flachgeschenk ĂŒberreichten zum Aufbau der Jugendarbeit. FĂŒr Stimmung sorgten die „Nettelreder Musikanten“, die schon vor zwei Jahren die Halle gerockt hatten und nun wieder mit ihrem Auftritt alles von den StĂŒhlen rissen. Dabei ergab sich ein buntes Bild mit reizvollen schönen Dirndln der Damen. Im Anschluss daran sorgte DJ Heiko mit fetziger Musik am spĂ€ten Abend fĂŒr eine immer volle TanzflĂ€che in der Festscheune.

Klicken Sie auf ein Foto, um es zu vergrößern!

Alle Fotos zu diesem Bericht als Diashow ansehen

[Seitenanfang]  [Zurück zur Startseite]  [Zum Archiv]




[Home]  [Haftungsausschluss]  [Impressum]  [Kontakt 
Copyright 2001-2015 Elzer-Spiegel.de