Elzer-Spiegel - Portal für die Stadt Elze mit Mehle, Sehlde, Esbeck, Wülfingen, Sorsum und Wittenburg, den Flecken Eime und die Region Leinebergland im Landkreis Hildesheim

-Aktuelles aus den Ortsteilen:
Teilweiser Ausfall der Straßenbeleuchtung
Sorsum/Wittenburg - Im Ortsteil Sorsum gibt es derzeit Probleme mit der Straßenbeleuchtung. In einigen Teilbereichen ist sie komplett ausgefallen.
"Die Fehlersuche und -beseitigung wird leider noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Wir bitten deshalb um Ihr VerstÀndnis und etwas Geduld", so die Stadt Elze.

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JHV der FFW Sorsum/Wittenburg
Sorsum/Wittenburg - Zu einer professionellen Jahresversammlung hatte die Feuerwehr Sorsum/Wittenburg in ihr Feuerwehrhaus eingeladen. Der Ortsbrandmeister Martin Burandt konnte dazu außer einem voll besetzten Haus mit Mitgliedern und GĂ€sten besonders den BĂŒrgermeister der Stadt Elze Rolf Pfeiffer, den Stadtbrandmeister Heiko Buschmann und den Ortsbrandmeister der benachbarten Feuerwehr Boitzum Dirk Rocks sowie die Ortsvorsteher Albert Wille(Sorsum) und Jan Ratzeburg(Wittenburg) begrĂŒĂŸen.
ZunĂ€chst gedachten die Anwesenden der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder August Gabriel, Heinz Hölscher, Dr. Gerd MĂŒller sowie Ehrenortsbrandmeister Winfried Linke.
Martin Burandt erteilte seinen Bericht und ging zunÀchst auf die gute PersonalstÀrke ein mit 128 Mitgliedern. Dazu gehören 27 aktive Kameraden, davon 1 weiblich; 6 Jugendwehrkameraden, davon 3 weiblich; 5 Altersfeuerwehrmitglieder und 96 fördernde Mitglieder.
Abgearbeitet wurden im vergangen Jahr sechs EinsĂ€tze: Am 7.3. musste ein Patient von 7 Kameraden befördert werden. Am 18.4 musste eine Ölspur vor WĂŒlfingen entfernt werden, es gab 2 TĂŒröffnungen. Am 7.7. gab es einen Vorfall von einer Brandstelle an der Kuchenfabrik, den 2 Jungen (11+13) verursacht hatten. Am 16.7. wurden ÖlfĂ€sser in der Feldmark gesichert, die dort als MĂŒll abgelegt waren.
Auch die Kameradschaft kam nicht zu kurz. Das Jahr begann mit dem beliebten Skat- und Knobelabend mit 45 Teilnehmern, was immer zu einem Highlight wird. Dirk Heinrich hatte beim Skat die Nase vorn und Monika Tölk beim Knobeln. Gerlinde Thiele sorgte fĂŒr das KuchenbĂŒffet mit drei weiteren Damen, sowie Veit fĂŒr die Technik. Auch die diesjĂ€hrige Braunkohlwanderung nach Nordstemmen in das Deutsche Haus war wieder sehr begehrt bei 45 Teilnehmern trotz Regen und Sturm. Dabei gab es am Sportplatz und bei den Teichen jeweils einen feuchtfröhlichen Halteplatz. In Nordstemmen stießen noch 30 weitere FFW-Mitglieder auf die Gruppe am Essenstisch. Das Osterfeuer auf der Finie ist ebenfalls sehr beliebt. Das 85jĂ€hrige FeuerwehrjubilĂ€um in der „Albert-Hall“(Festscheune vom Ortsvorsteher Albert Wille) wurde zu einem gelungenen Fest, begonnen mit einem Festgottesdienst in der Wittenburger Kirche und Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal. Gegen 18.00 Uhr fand der Empfang der Wehren mit einem Festkommers statt. Bei der Gelegenheit gab es Beförderungen und Ehrungen, sowie Pokalverleihungen: darunter auch der Pokal fĂŒr die Stadtmeisterschaft sowie fĂŒr die Finienmeisterschaft - bevor der gemĂŒtliche Abend begann mit Musik und Tanz. Der Einladung zum Katervesper am nĂ€chsten Morgen folgten 200 Mitglieder und GĂ€sten. Nach dem Essen spielten die Nettelreder Musikanten bis 17.00 Uhr, dazu wurden im Saal Kaffee und Kuchen angeboten. Der besondere Dank des Ortsbrandmeisters gebĂŒhrte dem Ortsvorsteher Albert Wille fĂŒr die Bereitstellung der Festhalle.
Die Planungen fĂŒr 2020 stehen bereits. Am 1. Mai erfolgt das Maibaumaufstellen, am 4.7. eine FFW-Fahrt auf der Weser nach Bodenwerder und im September gibt es ein Dorfplatzfest mit anschließendem Dorffest.
Der GruppenfĂŒhrer Friedhelm Breitkopf warf einen Blick zurĂŒck auf ein spannendes Jahr, wobei die Aus- und Weiterbildung der Aktiven im Focus stand.
ZunĂ€chst sorgten die Feuerwehrkameraden fĂŒr die Organisation des Feuerwehrfestes, denn hier gab es neben dem Fest auch noch 2 Hochzeiten von ortsansĂ€ssigen Paaren. Die Ausbildung fĂŒr die Aktiven lĂ€uft immer parallel in Elze. Beim Wettkampf am 13.6. auf dem Dorfplatz von Sorsum/Wittenburg belegte die Wehr von So/Wi den ersten Platz. Am 7.9. fand eine NachtĂŒbung an der SaalemĂŒhle statt, die hohen Einsatz erforderte. Inszeniert wurde ein Bahnunfall nachts um 24.00 Uhr. Am 17.9. erfolgte die nĂ€chste schwierige Aufgabe, gemeinsam mit der WĂŒlfinger Ortsgruppe. Simmuliert wurde ein Unfall mit gefĂ€hrlichen Stoffen an 2 Standorten, hier waren Planen und eine Steckleiter erforderlich. Am 6.9. wurde von WĂŒlfingen aus eine GefahrgutĂŒbung simmuliert, wo 2 PKWs betroffen waren.
Dazu war ein Großeinkauf mit FlĂŒssigkeiten (giftigen Gasen) erforderlich. Die Arbeitsgrundlage fĂŒr den Gefahrenunfall beinhaltete technische Hilfe und Kontakt zu Elze. Die Übung fand bei schlechtem Wetter mit MotorsĂ€ge statt. „Planspiele wurden vorab gut ausgearbeitet. Wir sind gut auf dem Laufenden“, resĂŒmiert Breitkopf. Dass die ‚Aktive Wehr“ den ersten Platz belegt hat, stellte Martin Burandt, noch einmal lobend in den Vordergrund.
Den Jahresbericht fĂŒr die Jugendwehr erteilte Tobias Burandt. Da nur 6 Jugendwehrkameraden zur Sorsum/Wittenburger Wehr zĂ€hlen, kam der Zusammenschluss mit WĂŒlfingen zustande. Die Gruppe nennt sich daher „Jugendfeuerwehr So/Wi/WĂŒâ€œ. Im Januar fanden die Übungen statt und im MĂ€rz kam dann der Erfolg, dass die Jugend „Platz 1“ erreicht hat. Dann gab es eine Aufgabe fĂŒr die Allgemeinheit, als die Jugendwehr fĂŒr die MĂŒllsammlung im Ort und in der Umgebung sorgte. Das Osterzeltlager ist eines der Höhepunkte vom GrĂŒndonnerstag bis Ostersonntag. Am JubilĂ€umsfest konnte die Jugend ihr 45-jĂ€hriges Bestehen feiern und im Herbst begleiteten die Jugendlichen den Laternenumzug der Kinder. Das Zeltlager in Potzwenden war wieder von vielen Highlights begleitet, soll allerdings nur noch in 2020 abgehalten werden. Der Stadtwettbewerb fand letztes Jahr mit Boßeln in Esbeck statt. Dabei gab es ein exklusives BĂŒrger-Essen, denn auch hier erreichten die Jugendlichen Platz 1. Im Herbst nahmen die Jugendlichen an der PrĂŒfung der Hydranten teil und nutzten einen Dienstabend in Hildesheim zum Bowlen. Beim Schrott-Wichteln wurden sie von der Sirene aufgeschreckt.
Jens Peters brachte der Versammlung die Finanzen nĂ€her, die geordnet sind. Friedrich Grimpe und Bernd Wille schlugen Entlastung vor, was die Versammlung unterstĂŒtzte.
Dann nahm Martin Burandt eine Ehrung vor fĂŒr Friedrich-Dieter Thiele, der 25 Jahre treu seinen Feuerwehrdienst abgeleistet und alle LehrgĂ€nge besucht hat. Thiele ist außerdem einer der Sicherheitsbeauftragten im Kommando. BĂŒrgermeister Rolf Pfeiffer ĂŒberreichte dem Hauptfeuerwehrmann Friedrich-Dieter Thiele das NiedersĂ€chsische Ehren Zeichen. Mit einem „Gut Wehr“ gratulierten alle Mitglieder und GĂ€ste.
BĂŒrgermeister Rolf Pfeiffer freute sich bei dieser 2. Abschiedsrunde zugegen sein zu können, ehe er im Sommer seine Amt ĂŒbergeben wird. "Die Feuerwehr ist ein besonderes Ehrenamt und so möchte ich heute ÂŽDankeÂŽ sagen im Namen des Rates und von mir. 365 Tage im Dienst des NĂ€chsten, zu helfen Leben zu retten und GĂŒter zu sichern - zusammen mit WĂŒlfingen ergibt sich eine große Gruppe von jungen BrandschĂŒtzern. Wenn ich nur die letzten 10 Jahre Revue passieren lasse, haben wir viele Anschaffungen gemacht an Kleidung/Sicherheit und Schutz. Da konnten wir alle die letzten 10 Jahre ruhig schlafen“, so Rolf Pfeiffer.
Stadtbrandmeister Heiko Buschmann bedankte sich fĂŒr die Einladung und ließ nicht unerwĂ€hnt, dass es jetzt ein Kriseninterventionsteam gibt, dass sich bei allen Feuerwehren in den Ortsteilen vorgestellt hat. Man kann von einer intakten Stadt-Feuerwehr Elze sprechen, das mache ihn stolz. "Die PersonalstĂ€rke ist gut, die JFW So/Wi/WĂŒ ist eine gute Lösung und ist leistungsstark, ich freue mich drauf. Auf Stadtebene kam erstmals ein Kriseninterventionsteam mit 160 Personen zu einem Kameradschaftsabend auf Stadtebene in der MZH Mehle zusammen, zum gegenseitigen Kennenlernen und zum Gedanken-Austausch. 64 Kinder gehören zur Jugendfeuerwehr und 25 zur Kinderwehr. „Dadurch ist mir nicht bange vor der Zukunft“, so Heiko Buschmann. Ortsvorsteher Albert Wille bedankte sich bei den Feuerwehrkameraden fĂŒr die Feuerwehr-EinsĂ€tze und fĂŒr die Mitarbeit beim Ausstatten der „Festhalle“.

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Großes Feuerwehrfest Sorsum-Wittenburg
Sorsum/Wittenburg - Man muss die Feste so feiern wie sie fallen. dachte sich der Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Sorsum/Wittenburg und lud daher zur festlichen Feier als Anlass fĂŒr 85 Jahre Aktive Wehr und 45 Jahre Jugendwehr ein. Denn Sorsum/Wittenburg ist dafĂŒr bekannt, dass die Feuerwehrleute Feste zu feiern verstehen, wobei der Ortsvorsteher und Landwirt Albert Wille immer bereit ist, seine große Scheune fĂŒr diese AnlĂ€sse zu rĂ€umen.
Das Aufgebot der GĂ€ste war denn auch sehr groß, sowohl die Wehren aus der Einheitsgemeinde wie auch Wehren aus der Umgebung, aus Boitzum, Alferde, Mittelrode, Adensen und Hallerburg. Begonnen hat der Festabend am 6.7. mit einer Andacht, die Pastor Anselm Stuckenberg in der historischen Klosterkirche zu Wittenburg hielt. Eine Kranzniederlegung vor dem Ehrenmal auf dem GrundstĂŒck der Kirche zum Gedenken an die gefallenen Kameraden schloss sich an.
Dann ging es zur Festhalle, die sehr schön geschmĂŒckt war unter anderem mit weißen Schleiern die so drapiert waren, die sie aus der Mitte des Daches herunterschwebten. Anlass hierfĂŒr war sowohl eine Hochzeit vor dem Fest wie auch eine Hochzeit nach dem Fest, zu denen die GĂ€ste ebenfalls in die Halle eingeladen wurden.
Ortsbrandmeister Martin Burandt begrĂŒĂŸte gut gelaunt die vielen Wehren und GĂ€ste, sowie die Aktiven und Förderer der Wehr. Sein Gruß galt besonders dem BĂŒrgermeister Rolf Pfeiffer, seinen Stellvertretern Werner JĂŒnemann und Birgit Freifrau von Cramm. sowie einigen Ratsmitgliedern. Von Seiten der Feuerwehr begrĂŒĂŸte er die Aktiven wie auch die Fördernden Mitglieder. Außerdem galt sein Gruß den Ortsvorstehern aus den verschiedenen Ortsteilen. Besonders hob er die FeuerwehrfĂŒhrung hervor, dazu zĂ€hlt der Feuerwehrabschnittsleiter Heiko Bartels, der Stadtbrandmeister Heiko Buschmann, GĂŒnther Mohnke als ehemaliger Stadtbrandmeister, der ehemalige Ortsbrandmeister Walter Heuer, sowie der Stadtjugendfeuerwehrwart MichĂšl David. Seinen besonderen Dank zollte er der WĂŒlfinger Feuerwehr, die den Tresen ĂŒbernommen hat und fĂŒr GetrĂ€nke an den Tischen sorgte. Es entspricht einem uralten Brauch, dass sich die Feuerwehren gegenseitig bei Festen fĂŒr diesen Job anbieten.
Burandt erwĂ€hnte, dass zur Wehr in Sorsum/Wittenburg 132 Mitglieder zĂ€hlen, was sehr lobenswert ist in den zwei kleinsten Gemeinden mit insgesamt 340 Einwohnern. Zur Jugendwehr zĂ€hlen 6 Kameraden. Die Jugend hat sich mit der WĂŒlfinger Jugendwehr zusammengeschlossen, damit sie an WettkĂ€mpfen teilnehmen können.
Zur Wehr zĂ€hlen 29 Aktive Kameraden, davon 1 weiblich. FĂŒnf Mitglieder zĂ€hlen zur Altersabteilung, und zwei Ehrenmitglieder.
Burandt erwĂ€hnte, „dass der Ausbildungsstand auf einem guten Niveau liegt. Die Stadt Elze hat immer alle gut ausgerĂŒstet“. GegrĂŒndet wurde die Wehr am 28.2.1934.
Heiko Buschmann nahm dann die Ehrung fĂŒr die stellvertretende OrtsbrandmeisterinMadeleine Wendland vor und beförderte sie zur Hauptlöschmeisterin.
BĂŒrgermeister Rolf Pfeiffer nahm Ehrungen vor: fĂŒr 25 Jahre Treue: Jan Ratzeburg, und Stefan Achatz, sowie Gerald Hasemann aus WĂŒlfingen, 40 Jahre gehört Detlev Eckert zur Wehr und wurde zum !. Hauptfeuerwehrmann ernannt. wie auch Andreas Mund. Ein besonderes Lob galt auch den Ehefrauen, die ihrem Mann „den RĂŒcken frei halten“ fĂŒr den Dienst in der Wehr. Pfeiffer zitierte den ehemaligen BundesprĂ€sidenten Richard von WeizsĂ€cker, der die Feuerwehr „als mutigste BĂŒrgerinitiative“ bezeichnet hat. „In der Politik ist es oft anders, denn da löscht oft die eine Seite, wĂ€hrend die andere bereits neu zĂŒndelt.“, so Pfeiffer.
Alle haben sich große Verdienste erworben zum Allgemeinwohl und das Jahr um Jahr und an manchen Tagen auch rund um die Uhr. „Ihr Wirken ist vorbildlich fĂŒr die Mitmenschen. Die Feuerwehr ist beispielhaft. Die EinsĂ€tze werden heute immer schwieriger, was zusĂ€tzliche Gefahren fĂŒr die Feuerwehrleute im Fahrzeugbau und Flugverkehr mit sich bringt. Dabei erinnert er an den Absturz eines Hubschraubers in Aerzen. „Nach dem Löschen aber wird auch gern und ausgiebig gefeiert“ , 85 Jahre Aktive Wehr und 45 Jahre Jugendwehr sind ein Grund zu feiern, so Pfeiffer.
Immer wieder brauchen wir Menschen, die sich engagieren in der Feuerwehr, was wĂ€ren wir ohne sie?“
Brandschutzabschnittsleiter Heiko Bartels erinnerte daran, dass vor kurzem der halbe Landkreis unter Wasser stand, danach kam die Trockenperiode. Dann wurde die Ortswehr Sorsum/Wittenburg zu einem Einsatz auf der B3 gerufen, als eine Halle im Vollbrand stand. das bedeutete 3 Stunden Einsatz. Das zeigte, dass die Wehr einen guten Ausbildungsstand hat, denn es wurde alles gut abgearbeitet. „Jahrelang seit Ihr mit dem SW 1000 mitgefahren, das war eine intensive Arbeit, Ihr wart stets bereit, auch nach einem Einsatz. „Ich gratuliere der Wehr zu alle Beförderungen und Ehrungen und wĂŒnsche viel Spaß bei der Festtagsfeier“.
Heiko Buschmann wĂŒnschte der Wehr ein schönes Fest-Wochenende und dankte allen fĂŒr die Arbeit in der Wehr. Martin Burandt bedankte sich beim DRK Sorsum/Wittenburg fĂŒr die Ausrichtung des Kaffeenachmittags und erwĂ€hnte voll Stolz, dass 230 Karten fĂŒr das Katervesper verkauft wurden.
Dann folgte die Siegerehrung. Der Pokal fĂŒr den Sieger der StadtwettkĂ€mpfe und des Finienpokals ging beides Mal an das Geburtstagskind Sorsum-Wittenburg. Die WĂŒlfinger Wehr nahm Platz 2 ein und der dritte Platz ging an Adensen-Hallerburg; Alferde und Boitzum nahm die FolgeplĂ€tze ein. Bei den StadtwettkĂ€mpfen nahm die Feuerwehr aus WĂŒlfingen den zweiten Platz ein und durfte den Pokal nach drei Siegen nun behalten. Der dritte Platz ging an Esbeck II, dann folgten die Wehren aus Sehlde, Mehle, Esbeck I und Elze.
Voll Stolz nahmen die Geehrten die Urkunden bzw. Pokale in Empfang unter großen Beifall und dem gemeinsamen dreifachen„Gut Wehr“.

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FFW Sorsum/Wittenburg verschönert die "Finie" in 2018
Sorsum/Wittenburg - Eine gut besuchte 85. Jahresversammlung mit viel Prominenz erlebten die Aktiven Feuerwehrleute im Feuerwehrhaus Sorsum. Die Versammlung leitete in diesem Jahr Madeleine Wendlandt geb. Schröter, als Stellvertreterin fĂŒr den erkranken Ortsbrandmeister Martin Burandt. Sie konnte dazu den stellvertretenden BĂŒrgermeister Ulrich Bantelmann, den Fachdienstleiter Daniel Symolka, den Stadtbrandmeister Heiko Buschmann, seinen Vertreter Ingo Seifert, die Ortsvorsteher Albert Wille und Jan Ratzeburg, den Brandmeister der befreundeten Feuerwehr Boitzum Achim Wilke und die stellv. Brandmeisterin Christiane Wilke begrĂŒĂŸen.
Nach der Totenehrung ging sie auf die PersonalstĂ€rke der Wehr mit 130 Mitgliedern ein. Diese gliedert sich auf in 29 aktive Kameraden, (darunter 1. weiblich), 6 Jugendfeuerwehr Mitglieder (3 mĂ€nnl./3 weiblich) 4 in der Altersabteilung und 91 Fördernde, darunter 4 NeuzugĂ€nge. Im vergangenen Jahr wurde die Wehr zu 6 EinsĂ€tzen gerufen, 1 FlĂ€chenbrand, 3x Sturmeinsatz “Friederike“ und zwei Hilfeleistungen. Zahlreiche LehrgĂ€nge wurden besucht von Leon DrĂ€ger, Eike Ratzeburg, Veit Saschenbrecker, Timo Nagel und Tristan Rustein.
Die Kameradschaft untereinander wurde gefördert durch zahlreiche Veranstaltungen. Dazu zĂ€hlten 1 Skat- und Knobelabend mit 45 Teilnehmern, eine Braunkohl-Wanderung ins Gasthaus KĂŒhne, Adensen mit 32 Wanderern, wĂ€hrend 77 bewirtet wurden. Die Jahresversammlung war am 24.2.18 und das HĂŒttenjubilĂ€um zum 40. Jahrestag von Willi‘s GrillhĂŒtte auf der Finie wurde am 30.6. gefeiert. An der GrillhĂŒtte gab es noch einige Instandsetzungen. So sorgte Benni Wintel-Hildebrandt mit einigen Helfern fĂŒr die fachgerechte AusfĂŒhrung der Dacharbeiten. Dann wurde ein Erinnerungsfoto mit 105 Personen fĂŒr die Chronik geknipst, die sich am „HĂŒttenfest“ bei schönem Wetter den Spießbraten schmecken ließen. Sehr erfolgreich war der Flohmarkt mit Dorffest am 8. September auf dem ehemaligen GrundstĂŒck des Gasthauses Thies, woran 100 Besucher teilnahmen, die sich das Gyros mit Fladenbrot schmecken ließen, das Klaus Schröter zubereitet hatte.
Die Weihnachtsfeier am 23.12. war dann der krönende Abschluss des Jahres. Brandmeister Martin Burandt sprach auf diesem Wege schriftlich seinen Dank an alle Helfer aus, die mit ihrer Tatkraft und UnterstĂŒtzung zum Gelingen bei allen Veranstaltungen beigetragen hatten. Die ersten beiden Termine fĂŒr 2019 sind schon gut besucht worden, so haben 45 Teilnehmer am Skat und Knobelabend teilgenommen und 78 Personen saßen am Tisch im Landgasthaus Adensen, um sich den Braunkohl mit Bregenwurst schmecken zu lassen.
Weitere PlĂ€ne in 2019 sind die Feier zum 1. Mai in Wittenburg, der Stadt- und Finienwettkampf in Sorsum am 15.6., das JubilĂ€umsfest zum 85. Jahrestag der GrĂŒndung der Feuerwehr am 6./7.7. 2019 in der „Albert-Hall“, das ist die Festscheune des Ortsvorstehers Albert Wille. Die Weihnachtsfeier ist wieder einen Tag vor Heiligabend, am 23.12.19. Der GruppenfĂŒhrer Friedhelm Breitkopf erteilte seinen Bericht. ZunĂ€chst ging es um den Theoretischen Dienst, dabei wurde der Digitalfunk kennengelernt. Der stellvertretende Stadtbrandmeister Ingo Seifert lieferte dazu noch eine Nachschulung. TurnusmĂ€ĂŸig ging es dann um die Vorbereitung fĂŒr das Osterfeuer. Praktische Fortbildung brachten die Übungen fĂŒr die StadtwettkĂ€mpfe, die sich in 3 Module aufteilten: Fahren-Kuppeln und Löschangriff. Sorsum-Wittenburg belegte dabei Platz 3. Seit eh und je steht der Schlauchwagen fĂŒr den Landkreis in Sorsum, daher kam am 16. September eine Alarmierung der FFW Bereitschaft an, wo auch der SW 1000 gebraucht wurde. FĂŒr den 7.Oktober gab es eine Übung auf dem Hof Grimpe, die sehr zufriedenstellend verlief. In 2019 wird die Sorsum/Wittenburger Wehr zusammen mit WĂŒlfingen vernetzt. Es lĂ€uft darauf hinaus, dass die Zusammenarbeit noch weiter gefestigt wird. Im November fand dann die TruppfĂŒhrer-Ausbildung statt, hier ging es u.a. auch um die Kommunikation mit der Leitstelle drei Monate lang im Winterhalbjahr was im Februar sein Ende fand.
Der Jugendfeuerwehrwart Tobias Burandt berichtete ĂŒber die Aktionen der Jugend mit 3 MĂ€dchen und 3 Jungen. Höhepunkt des Jahres war das Osterzeltlager von Karfreitag bis Ostersonntag. Beim Abschnittswettkampf erreichte die Jugendwehr den 11. Platz. Am 1. Mai hatte die Jugendwehr allerhand zu tun, um die GĂ€ste In Wittenburg zu bewirten. Im Sommer ging es fĂŒr 10 Tage nach Potzwenden mit viel Sonne und AbkĂŒhlung im Pool. Besichtigt wurde auch die Lanz-Technik. Der Stadtwettkampf fand in Mehle statt. Im Herbst folgte die Hydranten-ÜberprĂŒfung und der Laternenumzug. Eine Schnitzeljagd mit Übernachtung in ihrem Feuerwehrhaus veranstaltete die Jugendwehr WĂŒlfingen zusammen mit der Jugend aus Sorsum-Wittenburg.
Einstimmig wiedergewĂ€hlt wurde der SchriftfĂŒhrer Veit Saschenbrecker..Jens Peters trug die Ein- und Ausgaben der Kasse vor. Die KassenprĂŒfer Jonas BĂŒthe und Bernd Wille bescheinigte ihm eine ĂŒbersichtliche Bearbeitung und einen guten Kassenbestand. Im nĂ€chsten Jahr sind Thomas BĂŒthe und Friedrich Grimpe als Vorschlag aus der Versammlung neue KassenprĂŒfer.
Ortsvorsteher Albert Wille lobte die Wehr fĂŒr ihre EinsĂ€tze in 2018 und gab der Hoffnung Ausdruck, das alle Blauröcke wieder gesund zu Hause eintreffen. Stadtbrandmeister Heiko Buschmann lobte die Zusammenarbeit mit seinem Stellvertreter Ingo Seifert an seiner Seite. Er selbst war 12 Jahre lang Stellvertreter. „Es war damals eine rege Arbeit und wir haben viel gewuppt.,“ so Buschmann. Er freut sich, dass Sorsum/Wittenburg nun einen Zusammenschluss mit WĂŒlfingen hat als Einsatzarbeit und auch im Ber3eich der Jugendarbeit.
190 EinsatzkrĂ€fte zĂ€hlen zum Stadtgebiet, 20 Musiker, 50 Jugendliche, und 16 Kinder. Er gab seiner Freude Ausdruck, dass sich in Mehle neuerdings 20 Kinder vorbereiten auf den spĂ€teren Musikzug. „Es wĂ€re schön, wenn das so erhalten bliebe“ , so Buschmann. Wenig spektakulĂ€r waren die 131 EinsĂ€tze im Stadtgebiet Elze. JubilĂ€en stehen in 2019 in Esbeck und Sehlde an, mit je einer Festwoche. In Elze konnte ein neuer Ortsbrandmeister gewĂ€hlt werden und ein Stellvertreter , die ab 1.6.2019 ihr Amt antreten. „Wir freuen uns, dass es in Elze weitergeht.“„Die ĂŒberregionale Weiterbildung geht voran“so Buschmann. „Auch die Fortbildung der GruppenfĂŒhrer klappt gut, der Digitalfunk lĂ€uft und „Feuer-ON“ sorgt fĂŒr dienstliche Verbindungen. Also ist der Fortschritt mit dem Digitalfunk 4.0 gut. „Ich stehe fĂŒr Fragen immer zur VerfĂŒgung. Wir hoffen, dass wir wenige EinsĂ€tze in 2019 haben werden“.
Ingo Seifert, der stellvertretende Stadtbrandmeister ist mit „Lust und Liebe“ ans Werk heran gegangen und hat dabei viel Spaß,“ wie er sagt. Außer Theorie sei auch immer Praxis dabei. Auch in 2019 erhalten die FĂŒhrungskrĂ€fte wieder eine Fortbildung und regionale Ausbildung. „KĂŒnftig wollen wir auch noch ausfĂŒhrlicher ausbilden, wenn wir uns ein Schrottauto besorgen“. Das sei ein Wunsch, der schon mehrfach geĂ€ußert wurde. Auch ein brennender Papierkorb sei nicht unwichtig, denn hier könnte sich auch schnell mal ein benachbartes GrundstĂŒck entzĂŒnden.“ Der Zusammenhalt zwischen Sorsum/Wittenburg und Boitzum hĂ€lt Seifert fĂŒr sehr wichtig, denn das hat schon Tradition. FĂŒr die Abordnung ist immer ein Platz im Feuerwehrhaus frei. Ich wĂŒnsche der Versammlung noch einen guten Verlauf“, so Seifert.
Die stellvertretende Orsbrandmeisterin Madeleine Wendlandt nahm dann Beförderungen vor fĂŒr Tristan Rustein, Veit Saschenbecker und Timo Nagel und ernannte sie zu FeuerwehrmĂ€nnern. (nicht auf dem Foto Tristan Rustein). Die Ehrungen kĂŒndigte sie fĂŒr das 85. Feuerwehrfest am 6./7.Juli in der „Albert Hall“ an. Ihr besonderer Dank galt an diesem Abend Carina Burandt und Christof die sich um die Bewirtung zur Jahresversammlung gekĂŒmmert haben. Sie schloss die Versammlung mit einem 3-fachen „Gut Wehr“ und lud zum warmen Essen ein.

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Sorsum aktuell: Chronik und Flohmarkt
Sorsum/Wittenburg - Ein hervorragendes Ergebnis brachte der Flohmarkt in Sorsum bei herrlichem SpĂ€tsommerwetter. Gemeinsam mit dem Flohmarkt wurde ein Dorffest unter freiem Himmel rund um den neu gestalteten Thie veranstaltet. Die Organisation lag in den HĂ€nden von Ute Fischer, die sich dann auch zum Schluss sehr zufrieden zeigte und eine Neuauflage demnĂ€chst in Aussicht stellt. Zahlreiche Besucher aus Sorsum und Umgebung interessierten sich fĂŒr das reichhaltige Angebot des Flohmarktes aus vielen Bereichen des tĂ€glichen Lebens, wo Jung und Alt stöbern konnte, so dass viele GegenstĂ€nde den Besitzer wechselten. WĂ€hrend des Verkaufs ließen sich die Besucher vom großen Torten-Angebot mit einer Tasse Kaffee verwöhnen, wofĂŒr das DRK verantwortlich war. FĂŒr GetrĂ€nke und Bewirtung mit deftigen Speisen wie Gyros-Pfanne und Bratwurst sorgten die ansĂ€ssigen Feuerwehrkameraden unter der Leitung von Ortsbrandmeister Martin Burandt. Auch an die Kinder wurde gedacht mit Kinderschminken, Bastelecke und natĂŒrlich konnten sich die Kids vor dem Feuerwehrauto als „echte“ Feuerwehrleute fotografieren lassen.Die erwachsenen hatten die Aufgabe eine Pumpe zu bedienen und mit Wasser zu fĂŒllen, damit genug Löschwasser zur VerfĂŒgung stand um ein „Brandhaus“ mit einem Strahlrohr zu löschen. Highlight des Tages aber wurde das GesprĂ€ch ĂŒber die 1. Dorfchronik von Sorsum/Wittenburg, an der Werner Beermann mit Hilfe der Bevölkerung gearbeitet hat. Ihm zur Seite standen die beiden MitbĂŒrger Margret und Claus- Dieter Kruse, und weitere 8 Helfer, die Kontakt zu anderen Einwohnern aufgebaut haben. Die Herausgabe des neuen Werkes, das als „Entdeckerbuch“ gedacht ist ĂŒber „DĂŒsse Sossener und Wittenborger“ ist voraussichtlich zum Ende dieses Jahres geplant.
Inzwischen ist die 1. Auflage der Chronik als Voranmeldung zum grĂ¶ĂŸten Teil schon vergriffen. Die Verantwortlichen des Festes stellen den Erlös der Veranstaltung fĂŒr die Finanzierung der Chronik zur VerfĂŒgung.

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Prinz glĂŒcklich auf dem Mond "angekommen"
Sorsum/Wittenburg - An Bord des „StratosphĂ€renrĂŒckstoßballons“ unternahmen die Zuhörer in der Wittenburger Kirche gemeinsam mit der Schauspiel-Crew vom Musiktheater-Ensemble „Operamobile“ und mit den Laienspielern aus der Einheitsgemeinde Elze eine imaginĂ€re Fahrt zum Mond. Ganz heiß fĂŒr diese Fahrt zum Mond brannte jedoch nur einer, das war der Automechaniker Fritz Steppke, auch genannt „Prinz Sternschnuppe“ (Tadeusz Galczuk)
Bettina Delius fĂŒhrte Regie und Alexander Senger verkörperte den großen Operettenmeister Paul Lincke und so wurden die Szenen auf das Leinetal umprogrammiert. Bettina bat dann auch das Publikum, dass sie dem Prinz Sternschnuppe, der dem Schlaf zum Opfer gefallen war, vorgaukeln sollten, er sei auf dem Mond mitsamt den ganzen Zuschauern. So spielten ihm alle Mitwirkenden das Leben auf dem Mond vor. Dort tauchten dann ein Mondpolizist auf, ein Oberwachtmeister, die Mondoberelfe Stella und die Sternschnuppe Stellina (Merit IfflĂ€nder-8 Jahre) Der Mond entwickelt sich zu einer Art von VergnĂŒgungspark, wo Prinz Sternschnuppe die Hauptrolle spielt. Theophil wurde von Christoph Biermann dargestellt, Frieda Pusebusch war Yichi Xu und Stella (Kathelijne Wagner); am Klavier saß Yoon-Jee Kim.
Um Mitternacht tauchte dann plötzlich Frau Luna auf und sang die Mondserenade. Prinz Sternschnuppe genoss sichtlich das Leben auf dem Mond. Doch die Gesellschaft kann ihn letztendlich ĂŒberzeugen, dass er bei seiner Marie auf der Erde besser untergebracht ist, denn Schlösser, die im Monde liegen, bringen Kummer, lieber Schatz..“
Die herrlichen weltbekannten Melodien stammen von Paul Lincke aus dem 19. Jahrhundert und sind bei vielen Menschen im Ohr, wie: „Schlösser, die im Monde liegen...“, „GlĂŒhwĂŒrmchen, GlĂŒhwĂŒrmchen flimmre, GlĂŒhwĂŒrmchen, GlĂŒhwĂŒrmchen schimmre..“ „Schenk mir doch ein kleines bißchen Liebe..“; „O Theophil, o Theophil, du warst mein alles auf der Welt, warum hast du mich kaltgestellt.....“, „Wenn der Abend niedersinkt..“. „Das macht unsere Leine Luft-Luft-Luft...“ „Wenn die Sonne schlafen geht“ „Frag ob‘s was zu trinken gibt, und wer die Wolken schiebt,..“
Dass jedoch „Frau Luna“ „seine Marie“ ist, begreift er erst sehr spĂ€t. Außerdem ist er erst dann auf dem Mond angekommen, wenn er die „blaue Blume“ gefunden hat. Dazu verhilf ihm dann die kleine Stellina, die ihm die blaue Blume bringt.
Schön war dann auch der Mondlikör, den die Mondelfen serviert haben. „Wenn die Sonne schlafen geht...“ ;„Ist die Welt auch noch so schön, irgendwann wird sie untergehn. Wenn die Erde platzt, sind wir sowieso verratzt“. Die Operette klang aus mit dem gemeinsamen Lied „Schlösser, die im Mode liegen
.“unter starkem nicht enden wollenden Applaus der Zuschauer in der Wittenburger Kirche.

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Schröter zur stellv. Ortsbrandmeisterin gewÀhlt
Sorsum/Wittenburg - Ortsbrandmeister Martin Burandt hatte die Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilung zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung eingeladen, der Grund war das RĂŒcktrittsgesuch des bisherigen stellvertretenden Ortsbrandmeisters Michael Stuke.
Zum 30.09.2018 hat Stuke aus persönlichen GrĂŒnden die Entlassung aus dem EhrenbeamtenverhĂ€ltnisses gewĂŒnscht, daher war eine Neuwahl notwendig. Madeleine Schröter, bisherige GruppenfĂŒhrerin in der Ortsfeuerwehr, wurde wĂ€hrend der Versammlung zur Wahl vorgeschlagen und bei nur einer Stimmenthaltung, sonst einstimmig gewĂ€hlt.
Dieser Wahlvorschlag muss nun noch formell vom Stadtrat auf der nĂ€chsten Sitzung im August bestĂ€tigt werden und dann steht dem Novum, die erste stellvertretende WehrfĂŒhrerin im Stadtgebiet Elze, nichts mehr entgegen. Es freuen sich mit der GewĂ€hlten, Ortsbrandmeister Martin Burandt, Stadtbrandmeister Heiko Buschmann und sein Stellvertreter Ingo Seifert.

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Feuerwehr macht Leben der Menschen sicherer
Sorsum/Wittenburg - Zu einer gut besuchten Jahresversammlung der Feuerwehr Sorsum/Wittenburg 2018 „vor vollem Haus“ konnte Ortsbrandmeister Martin Burandt nicht nur eigene Feuerwehrkameraden sondern auch BĂŒrgermeister Rolf Pfeiffer, den scheidenden Stadtbrandmeister Werner Kuhlmann, sowie den Ortsbrandmeister Achim Wilke aus Boitzum, die Ortsvorsteher Albert Wille und Jan Ratzeburg begrĂŒĂŸen. Auch zwei Abgeordnete aus dem Stadtrat Elke Hennies (CDU) und Heike Weile (SPD) wohnten der Versammlung bei. Erfreulicher Neuzugang waren vier Jugendliche, die kĂŒnftig zur Aktiven Wehr zĂ€hlen werden. Die Wehr wurde in 2018 zu vier EinsĂ€tzen gerufen, einer davon war allerdings mit grĂ¶ĂŸeren Problemen verbunden. So ging es einmal um Mithilfe bei Hochwasser, wo die Wehr drei Tage unterwegs war zu großen EinsĂ€tzen in Elze, Holle und Giesen. Dann gab es zwei BrandeinsĂ€tze, einer davon an einem Auto an der Tankstelle; der zweite war ein Heckenbrand. Die tragische Suche nach einer vermissten Person, die schließlich tot aufgefunden wurde, war ein Schock fĂŒr die Kameraden. Burandt erwĂ€hnte zunĂ€chst den Personalbestand mit 131 Mitgliedern, denn immerhin zĂ€hlen die Ortsteile Sorsum und Wittenburg zu den Kleinsten in der Stadt Elze. Dazu zĂ€hlen 27 Aktive Mitglieder (1 weiblich); 7 Jugendwehrmitglieder, davon 2 weiblich; 7 Altersmitglieder davon 3 Ehrenmitglieder und 90 fördernde Mitglieder. Burandt erwĂ€hnte auch, dass die Fördernde Gruppe wieder NeuzugĂ€nge verzeichnen kann. Danach wurden viele Ämter neu besetzt. So gab Dirk Rustein den Posten des GruppenfĂŒhrers ab. Den Bericht verlas die stellvertretende GruppenfĂŒhrerin Madeleine Schröter. Zum Nachfolger als GruppenfĂŒhrer wurde Friedhelm Breitkopf gewĂ€hlt. Die Aktive Wehr hatte ein buntes Programm in 2017. Nach den Skat- und Knobelabend folgte die Braunkohlwanderung mit 70 Personen nach Adensen und Rast bei Carsten und Heike Weile. Das Osterfeuer am Ostersonntag wurde zu einem großem Erfolg, durch viele fleißige HĂ€nde. Werner Beermann vom Geschichtsverein stellte den ersten Teil der Dorfchronik vor, wozu 120 Einwohner ins Feuerwehrhaus kamen. Die 3-Tagesfahrt mit 30 Personen nach Berlin wurde von Detlef Eckert hervorragend organisiert und wurde wieder einmal zu einem Highlight des Jahres. Der „Blaulichttag in Elze“ war ein Magnet fĂŒr die Bevölkerung. Die Weihnachtsfeier sorgte fĂŒr einen schönen Ausklang des Jahres. Lennart Bade ĂŒbergab die Aufgabe des Jugendfeuerwehrwartes an Tobias Burandt. Stellvertreter ist kĂŒnftig Leon DrĂ€ger. Tobias Burandt erteilte den Bericht fĂŒr die Jugendwehr, die in 2017 43 Dienststunden abhielt, darunter 10 fĂŒr Kameradschaftspflege. Die Gruppe aus Sorsum/Wittenburg hat sich seit 3 Jahren an die WĂŒlfinger Jugend angeschlossen, was sehr gut klappt. Das Jahr begann mit der Jugendflamme, wofĂŒr Emi und Joshua das Abzeichen in Empfang nehmen konnten. Beim Abschnitts-Wettkampf in Grafelde erreichte So/Wi den 13. Platz. Ostern ist fĂŒr die Jugend immer reizvoll, weil dann ein Osterzeltlager (oft bei KĂ€lte) stattfindet. Den Maibaum stelle alljĂ€hrlich die Jugend auf. Im Sommer ging es zum großen Zeltlager mit vielen Wehren in Potzwenden, wo 10 Tage lang Spaß und Aktion angesagt war. Der Tages-O-Marsch brachte Platz 2 ein. Beim Blaulichttag nahm Sorsum an der VorfĂŒhrung der Jugendwehren teil. Nach den Sommerferien ging es um die Leistungsspange, wobei alle Kandidaten erfolgreich waren. Der Abschnitts O-Marsch war in Heyersum, wo man Platz 13 belegen konnte. Der Stadtwettkampf in Mehle im Rahmen eines Brennballturniers brachte den Platz 2 ein. TraditionsgemĂ€ĂŸ fĂŒhrten die Jugendlichen den Laternenumzug mit Fackeln an. Dann folgte das alljĂ€hrliche Pizza-Backen als Jahresausklang. Jens Peters erlĂ€uterte die Kassenausgaben. Es wurde von der Versammlung Entlastung erteilt. Zum neuen Sicherheitsbeauftragten wurde Friedrich Dieter Thiele fĂŒr 6 Jahre einstimmig gewĂ€hlt. Er tritt die Nachfolge fĂŒr Dieter Menze an. Dann folgten Übernahmen und Ehrungen Übernahmen aus der Jugendwehr in die Aktive Wehr: 1.Tristan Rustein, 2.Veit Saschenbrecker und Joshua Ising. Als Neueintritt in die Aktive Wehr kam außerdem Timo Nagel hinzu. Drei Beförderungen gab es: Tobias Burandt zum Hauptfeuerwehrmann und Benjamin Wintel- Hildebrandt zum 1. Hauptfeuerwehrmann sowie Madeleine Schröter zum Oberlöschmeister. Eine Ehrung fĂŒr 25 Jahre Feuerwehrdienst mit Urkunde und Nadel erhielten Michael Stuke (z.Zt,.erkrankt) und Benjamin Wintel-Hildebrandt. BĂŒrgermeister Rolf Pfeiffer attestierte der Sorsum/Wittenburger Wehr, dass sie in Elze die lustigste und fröhlichste Runde bei den Feuerwhr-Jahresversammlungen sind. Die Feuerwehr aber macht das Leben der Menschen sicherer und so ist das Leben im Ortsteil in Ordnung, das ist „Gold wert“, so Pfeiffer. Er gab seiner Freude Ausdruck, dass Martin Burandt als Ortsbrandmeister wieder fĂŒr sechs weitere Jahre verpflichtet werden konnte. Denn er erinnert sich, dass es vor Jahren schwierig war, einen neuen Ortsbrandmeister zu finden und nun geht die „Fortsetzung des Amtes genauso harmonisch weiter“. „Heute verabschieden wir nun unseren Stadtbrandmeister Werner Kuhlmann nach vielen gemeinsamen Jahren“, dem wir sehr zu Dank verpflichtet sind. Die Verwaltung sorgt weiter fĂŒr die gute AusrĂŒstung der Wehr, so werden in 2018 wieder weitere Schutzhelme ausgeteilt, „damit Sie alle gesund nach Hause kommen“, so Pfeiffer. So ist die Daseinsvorsorge gesichert in Elze, auch der Digitalfunk ist in Ordnung und bald gibt es auch HandsprechgerĂ€te fĂŒr alle. So werden wir 10.000 Euro fĂŒr einen neuen Hilfesatz ausgeben. „und dabei tief in die Tasche greifen“. „Die ZuschĂŒsse fĂŒr die Feuerwehren haben wir nie gekĂŒrzt in all den Jahren“, sagt der Verwaltungschef. Daher beneiden viele die Feuerwehren. Man kann daraus sehen, was uns die Feuerwehren Wert sind. „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“. „Wenn andere weglaufen, gehen die Feuerwehrleute rein in die Gefahr“. Grußworte gab es auch von Albert Wille, der sich fĂŒr die EinsĂ€tze in 2017 bedankte. Wenig EinsĂ€tze, aber doch sehr erfolgreiche, sowie Beförderungen, das ist ein gutes Ergebnis. „Kommt gesund zurĂŒck“. Er hoffe auf einen guten Zuspruch bei der BĂŒrgersprechstunde am 8.MĂ€rz. Ortsbrandmeister von Boitzum ergriff das Wort und dankte fĂŒr die Einladung: „Ich bin gerne gekommen“. Stadtbrandmeister Werner Kuhlmann: “Das sind jetzt meine letzten offiziellen Auftritte, es hat mir 18 Jahre lang sehr viel Spaß gemacht. Ich bedankte mich bei Euch fĂŒr die Arbeit. Es geht bei Euch immer weiter aufwĂ€rts“, sagte er zu den Feuerwehrkameraden. Das Hochwasser war eine „schweißtreibende Arbeit“, merkt er an. Er erwĂ€hnt, dass Heiko Buschmann seine Nachfolge antreten wird mit Timo Seibert als seinen Vertreter. Zum Schluss erwĂ€hnte Burandt noch, dass es in 2019 wieder ein JubilĂ€um geben wird, dass dann wieder traditionsgemĂ€ĂŸ in der „Albert-Hall“ stattfinden wird mit vorangegangenen WettkĂ€mpfen.

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Sommerkonzert auf der Wittenburg
Sorsum/Wittenburg - Am 26. August ist auf der Wittenburg/Elze ein ganz besonderes Konzert zu erleben: Der Quilisma Kinder- und Jugendchor gibt ein großes Sommerkonzert. Die Chöre lassen einen Querschnitt durch das gesamte Programm hören. Kinder- und Vorchor prĂ€sentieren Ausschnitte aus dem Projekt „Alles neu!?“, aber auch neue Kanons und Lieder. Der Jugendchor singt zum ersten Mal das finale Chorwettbewerbs-Programm vollstĂ€ndig im Konzert und beschließt das Programm mit einem Strauß von VolksliedsĂ€tzen – er singt dabei sogar auf Chinesisch! Zwischen den musikalischen Blöcken gibt es eine Dokumentation ĂŒber den Chor zu sehen, die Chormitglied und Student der Medienwissenschaften Renja Schmakeit in der ersten JahreshĂ€lfte mit viel Aufwand und Einsatz erstellt hat. FĂŒr Eltern, Mitglieder des Vereins und die Konzertbesucher findet nach dem Konzert ein großes Sommerfest statt, wo alle miteinander ins GesprĂ€ch kommen können. Auch fĂŒr das leibliche Wohl wird gesorgt! Beginn 17.00 Uhr Karten an der Abendkasse zu 10, erm. 8, Kinder 4 €

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Streuobstwiesentag an der Wittenburger Kirche
Sorsum/Wittenburg - Ein letzter Ausflug im sonnigen Herbst vielleicht konnte es werden am letzten Sonntag, als die „Freunde der Wittenburger Kirche“ auf ihre idyllische Streuobstwiese eingeladen hatten, zum ObstpflĂŒcken und Kuchen Essen in der historischen Umgebung der 500 Jahre alten Klosterkirche Wittenburg, mit anschließendem Besuch der bildschönen historischen Kirche mit ihrer Westkirche, in der frĂŒher wĂ€hrend des Gottesdienstes, das einfache Volk Platz genommen hat. Das erste Erlebnis aber war der wunderbare Ausblick auf das gesamte Leinetal, der immer wieder ein „Aha-Erlebnis“ ist. Hinzu kommt der „Drei Burgen Blick“, den man vor der Klosterkirche auf einer Bank genießen kann. („Wittenburg“, „Poppenburg“ und „Marienburg“ In der Westkirche lud ein KuchenbĂŒffet zu einer Kaffeetafel in netter Runde mit vielen GĂ€sten aus der Umgebung und von weit her ein. Hier trifft man immer wieder Bekannte, ohne miteinander verabredet zu sein und so war an den vielen vollbesetzten Tischen eine muntere Unterhaltung zu beobachten. Hier ging es nicht nur um Obst und Kuchen, sondern auch um den letzten Tag der Ausstellung des KĂŒnstlers Leo Krystofiak aus Elze, der sehr viele kleinere und auch große GemĂ€lde bzw. Holzstatuen zur Schau stellte, was reges Interesse erzielte. Er gab noch einmal ErlĂ€uterungen zu seinen kĂŒnstlerischen Malereien und ließ die interessierten Besucher an seinen Werken teilhaben. Der 78jĂ€hrige passionierte Maler und Bildhauer erklĂ€rt den Besuchern seine Inspiration, die durch visuelle EindrĂŒcke und individuelle GefĂŒhle hervorgerufen wird. Diese optischen Reize und GefĂŒhle vermag er in seinen Werken auszudrĂŒcken, so dass sie sich darin widerspiegeln. Der Ausgangspunkt fĂŒr seine Werke ist zunĂ€chst die RealitĂ€t, dabei stehen die Natur und die damit verbundenen GefĂŒhle hauptsĂ€chlich in seinem Fokus. Beim Betrachten der Situation entsteht bei ihm ein Impuls. Ist er stark genug, lĂ€sst er einen KĂŒnstler nicht mehr los, so dass dieser bei ihm Gestalt annimmt. Den Besuchern der Ausstellung wĂŒnscht Krystofiak viel Freude und Inspiration beim Betrachten der vielen GemĂ€lde. Unter freiem Himmel lockte der Obstverkauf, den Kevin Schulz vom Landkreis leitete und der unter anderem die TafelĂ€pfel „Ingrid-Marie“, „GoldpamĂ€ne“ und „Ontario“ anpries, um nur einige zu nennen. Martina StĂŒbe, die zusammen mit ihm in der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises arbeitet, fĂŒhrte die GĂ€ste durch das gepflegte AußengelĂ€nde, um sie zu informieren ĂŒber die Plantage mit verschiedenen Äpfeln und Birnen. Beide Fachleute waren des Lobes voll ĂŒber die „wunderschöne grĂŒne Oase“ auf der Wittenburg am Ortsrand. Frau StĂŒbe wies auch auf die Bedeutung einer Streuobstwiese hin, die fĂŒr Mensch und Tier ein Kleinod darbietet, besonders fĂŒr Tierarten wie den SiebenschlĂ€fer, wie auch fĂŒr Insekten und Vögel. Hilfreich sind im Jahreskreis auch immer die ortsansĂ€ssigen Schafe, die immer wieder hier zu Gast sind und als „RasenmĂ€her“ fungieren. Auch der frĂŒhere Vorsitzende Gerd Janßen ĂŒbernahm immer wieder grĂ¶ĂŸere Gruppen, um ErlĂ€uterungen zu erteilen, warum er und Heinz Enthof zusammen mit anderen Mitgliedern des Vorstandes in den vergangenen Jahren mit viel Arbeitseinsatz dieses schöne Idyll geschaffen haben. Anschließend nahm er die Gruppen jeweils mit in die Hauptkirche um die Schönheit der Klosterkirche zu zeigen, auf die die „Wittenburger Freunde“ sehr stolz sind. Den Kuchen fĂŒr das KuchenbĂŒffet in der Westkirche hatten die Frauen aus Wittenburg gebacken und so ließen sich die GĂ€ste den Kuchen auf der Zunge zergehen bei einer Tasse Kaffee. Am Kuchenstand konnte man sich ĂŒber die Zubereitung von verschiedenen Apfelkuchenrezepten unterhalten und sich dabei informieren, ĂŒber die Herstellung von Apfelsaft und Apfelmus

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