Elzer-Spiegel - Portal für die Stadt Elze mit Mehle, Sehlde, Esbeck, Wülfingen, Sorsum und Wittenburg, den Flecken Eime und die Region Leinebergland im Landkreis Hildesheim

-Aktuelles aus der Region Leinebergland und dem Landkreis Hildesheim:
Brunottescher Hof - Geheimtipp der Region
Region - Es ist schon ein Geheimtipp, den man gerne an Freunde weitergibt. Wenn der Brunottesche Hof zur Kaffeetafel bittet, dann sind die leckeren Torten ruck-zuck auf den Tischen der Gäste angekommen. Das Haus in dem „Hohlen Grund“ hat schon ein paar Hundert Jahre auf dem Buckel und ist durch eine Gruppe Interessenten mit viel Liebe baulich stabil gestützt worden, um noch weitere lange Jahre existieren zu können.
Auch die Heizmethoden sind der Neuzeit angepasst, so sorgt in drei Räumen je eine andere Art von Installation für die entsprechende Zimmertemperatur. Das ist zum einen eine Luftwärmepumpe im Seminarraum, ein Infrarotstrahler für Wärme in der Küche und ein Kamin im Leseraum, den der Vorsitzende des Brunotteschen Hofs Detlev Kroschel eigens mit Holz beheizt. Hier geht es dann auch oft „heiss her“, wenn Bücher mitgebracht, gelesen und getauscht, mitgenommen oder dagelassen werden. Dann entsteht unter den Bücherfreunden viel Zeit zum Plaudern über das Gehörte. Dazu wird selbstverständlich auch wieder selbstgebackener Kuchen zum Kaffee oder Tee angeboten. Verantwortlich sind hier Margarete Wendeborn und Otto Almstadt.
Der Brunottescher Hof ist ein ehrwürdiges Haus mit einer alten Geschichte Seine erste Erwähnung erfuhr die Hofstelle im Güterverzeichnis des Klosters St. Michael in Hildesheim im Jahre 1321. Seit 1537 bis ins 20. Jahrhundert war eine Familie Brunotte der Hofbetreiber. Die Erbauung des heutigen Hauses erfolgte erstmals im Jahre 1594. Die Bedrohungen aus dem 30jährigen Krieg übersteht das Haus, auch Brandgefahren und neuere Sanierungswellen. Heute gilt das Haus als eines der ältesten besonders authentischen Fachwerk-Bauernhäuser in Südniedersachsen. Seine bauliche Geschichte und die Spuren früherer Bewohner sind im Inneren des Hauses deutlich sichtbar. Die denkmalgeschützte Sanierung durch die heutigen Betreiber des Hauses stammen aus den Jahren 2010-2014. Inzwischen finden heute im Hause vereinseigene Veranstaltungen statt, Vermietungen des Hauses für Feiern bzw. die Anmietung der Ferienwohnung. Im 1. Stock befinden sich Räume für Heimatpfleger. Der Garten hat eine große Streuobstwiese und einen alten Lindenbestand.
Die ausgebaute gemütliche Ferienwohnung ist ständig ausgebucht. Da melden sich Radwandergruppen oder Vertreter, die Firmen besuchen. Wer etwas Romantisches sucht, kommt bei dieser Ferienwohnung an die entsprechende Adresse mit 35 qm und Wandheizung, bzw. Blick auf den 2.500 qm großen Garten. Geeignet ist sie für 3 Personen.
Monatlich wiederkehrende Termine sind das Lesecafè jeden 1. Donnerstag im Monat, 15.00 Uhr. Am ersten Sonntag im Monat treffen sich Interessierte und Freunde vom Cafè Brunotte ab 14.00 Uhr zur Kaffeetafel. Jeden letzten Dienstag im Monat um 19.00 Uhr trifft man sich zum Dorfgespräch in gemütlicher Atmosphäre im Cafè Brunotte.
Jeden 3. Mittwoch im Monat um 12.00-14.00 Uhr gibt es Suppe und Klönschnack mit viel Zeit zum Reden.
Anmeldungen nimmt Ute Kroschel (05182-2975) Karin Schwetje (05182-52535) oder Irmi Schaper(05182-5864582) entgegen.
4-5 mal im Jahr findet ein öffentlicher Markt statt. Dieses wird organisiert von Ute Kroschel und Renate Bröckelmann. Haus und Grundstück gehören heute dem Verein "Brunottescher Hof e.V.“ das Haus hat die Adresse Hohle Grund 2, 31028 Gronau OT Wallenstedt. Der Verein läuft unter dem Namen: Bunottescher Hof e.V. Brunnotescher Hof

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Kürbisfest in Eldagsen
Region - Das Kürbisfest in Eldagsen lädt auch heute am Sonntag noch einmal zu Kürbissuppe, Kürbissekt und Bratwurst mit Kürbis ein. An zahlreichen Ständen kann Kunsthandwerk erworben werden. Bei einer umfangreichen Kaffeetafel kann dem Drehorgelmann gelauscht werden. Die Veranstaltung endet heute um 18 Uhr. Veranstaltungsort ist die Lange Staße 142 an der Hauptstraße kurz vor dem Einkaufsmarkt am Ortsausgang.

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Jan Delay als Höhepunkt für Toleranzfestival
Region - Die Robert-Bosch-Gesamtschule (RBG) in Hildesheim hat sich an drei Tagen klar positioniert: Toleranz statt Ausgrenzung, unter diesem Motto kamen die Schulen der Stadt und Region zusammen, um gemeinsam Flagge zu zeigen. Höhepunkt der Veranstaltung: das Konzert von Jan Delay mit seinen Delaydies. "Jetzt wird Party gemacht", so der Hamburger in der EventArena in Hildesheim, was die Schüler dankbar annahmen am Freitag abend.

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Rudeltag im Wisentgehege Springe
Region - Nächster Rundeltag ist am Sonntag, 28. Juli, im Wisentgehege Springe. Bis September, immer am letzten Sonntag des Monats, erleben Wisentgehege-Fans und Neulinge einen spannenden, abwechslungsreichen Tag mit ihrem Rudel, also mit ihrer Familie. Es gibt Pony-Reiten, Nistkästenbau mit dem Nabu und Kinderschminken. Bei einer wilden Tier-Olympiade des Waldpädagogikzentrums warten z.B. tierische Disziplinen auf motivierte Teilnehmer. An mehreren Stationen im Wisentgehege kann man herausfinden, welche „sportlichen“ Leistungen die Wildtiere draufhaben und diese auch einmal selber testen – ob laufen, sehen, hören, riechen oder balancieren. Auch die eigenen Wildnis-Skills können beim Wanderstock schnitzen oder beim Basteln von Schmuckanhängern aus Rentiergeweih verbessert werden. Rentier-Fans haben zudem die Chance die Tiere aus der Hand zu füttern. Wer möchte, kann auch Stockbrot mit leckere Marshmallows am Lagerfeuer zubereiten. Axel Winter und sein Team stehen mit Rat und Tat zur Seite.
Für die richtige Entspannung wird beim Waldbaden gesorgt - denn dann heißt es: „Einmal tief durchatmen!“. Ines Wegener vom Ruhewerk hilft dabei, den Wald mit allen Sinnen wahrzunehmen. Mehr Spannung gibt es beim Bogenschießen, bei dem Jung und Alt „Robin Hood“ Konkurrenz machen können. Die Bogenschützen vom VfV Concordia Alvesrode unterstützen dabei. Die Termine auf einen Blick: 28. Juli, 25. August und 29. September – jeweils ab 11 Uhr.

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Jazztime in Hildesheim lockt mit Open Air Konzerten
Region - Die Jazztime in Hildesheim bereichert seit Jahrzehnten die Pfingstage. Während gestern folgende Bands vor dem Stadttheater auftraten:
14.00 Uhr: Lauren Lucille & The Milltones -AUS/D
16.00 Uhr: Banda Senderos -D (siehe Foto)
18.00 Uhr: Salty Mountain Boys (siehe Fotos)

spielen am Sonntag folgende Bands:
12.00 Uhr: Siggy Davis Quartett -USA/D
14.00 Uhr: Hanne Kah -D
16.00 Uhr: Colton Turner -USA
18.00 Uhr: Knockout Greg & The Jukes -SWE
Montag, 10.06.2019
11.30 Uhr: The Small Easy -D
13.00 Uhr: Joel Havea Trio -AUS
15.00 Uhr: Till Seidel Band -D
Der Eintritt ist frei!

Sonntag, 09.06.2019
20.45 Uhr: Tom Schilling & The Jazz Kids -D
Tickets ab 40,00€ an der Abendkasse

Aftershowparty im Foyer 1
22.45 Uhr: Boogie Bar @ Jazztime -D
Der Eintritt ist frei
Mehr Informationen zur Jazztime & Bands

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1.Chrisam-Messe für Bischof Dr. Heiner Wilmer
Region - Aufgeregt sei er, sagte der neue Hildesheimer Bischof zu den rund 2000 Besucher der Chrisam-Messe im und vor dem Mariendom in Hildesheim. Dass sei die größte Messe - neben seiner Einführung als Bischof - die er im Dom feiere, so Dr. Heiner Wilmer. Seine erste Chrisam-Messe, ein besonderes Erlebnis, weil vor allem Jugendliche zu diesem traditionellen Gottesdienst aus dem ganzen Bistum zum Dom kommen, ein seltenes Bild in der Kirche. "Ihr seid kreativ wie der Schöpfergeist, geistvoll wie der Heilige Geist und wach wie Jesus", lobte er die Jugend, die vielseitig das Gemeindeleben vor Ort mitprägt. "Etwas, das auch die Älteren von Euch lernen können."
Kernpunkt der Messe ist die Weihe der Salböle der katholischen Kirche. Chrisam kommt aus dem altgriechischen und wird übersetzt mit "ich salbe".
Die Öle aus Pflanzen- oder Olivenöl mit Duftstoffen werden für Weihen von Bischöfen und Priestern, Kirchen und Altären verwandt. Auch sind sie Teil von Taufe und Firmung, sowie der Krankensalbung.
Der Tag war eingrahmt von einem kreativen Begegnungsprogramm und abschließendem Abendsnack, vor der teilweise langen Heimfahrt in die äußeren Ecken des Hildesheimer Bistums.

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Schlagfertigkeit kann "frau" lernen
Region - Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Saal des Kreistages Hildesheim, als Angela Geweke, die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Hildesheim zum Internationalen Frauentag die Referentin Nicole Staudinger und die vielen anwesenden Frauen darunter viele Prominente Damen begrüßte. Recht humorvoll ging sie auf eine alltägliche Situation ein. Sie habe kürzlich ein neues Auto für sich gemeinsam mit ihrem Mann kaufen wollen. Dabei sei ihr aufgefallen, dass der Verkäufer nur immer mir ihrem Mann sprach und von ihr keine Notiz nahm. Das fand sie ungehörig und das gibt ihr zu denken, dass die Gleichstellung noch lange nicht erreicht ist. „Hier gibt es noch viel zu tun“, so Angela Geweke. Als sie dann beim Unterschreiben feststellte, dass dort „Käufer“ stand, merkte sie an, dass dies ein Fehler sei. Der Ehemann lenkte ein und erläuterte, dass seine Frau Gleichstellungsbeauftragte sei. Die Gäste im Saal konnten sich ein Lachen nicht verbeißen, weil sie Ähnliches auch schon erlebt haben. Denn in den Köpfen der Herren ist die Gleichberechtigung noch nicht angekommen. Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Hildesheim, Karin Jahns merkte auch an, dass konkrete Maßnahmen zum Umstellen der gender-gerechten Sprache in allen offiziellen Schreiben der Stadt Hannover noch viel zu wünschen übrig ließe. Leider formiert sich Widerstand gegen den „Gender-Wahnsinn“ aus allen Ecken und das mit durchschlagendem Erfolg. Die stellvertretende Landrätin Waltraud Friedemann aus Alfeld begrüßte ebenfalls die Gäste und leitete zur Referentin über.
Nicole Staudinger, als Buchautorin und Trainerin für Schlagfertigkeit kennt diesen Themenkomplex aus eigener Erfahrung. „Dass man auf einer Bühne stehen darf, dass haben uns Männer erkämpft. Vieles nehmen wir auch für selbstverständlich hin. Gleichberechtigung wird zur Holschuld. Es gibt einen der schlecht bezahlt wird und einen, der das hinnimmt. Auch Selbstständigkeit ist nicht selbstverständlich“, so Staudinger. Ich wurde von Dumont angerufen zur Moderation und als Rednerin. Hinterher wurde mir gesagt: ‚Eine Gage zahlen wir grundsätzlich nicht‘“
Die heutige „Best of Queen“ hat 10 Jahre als Verlagskauffrau gearbeitet und war viel in Italien und Frankreich unterwegs. Dadurch war die zweifache Mutter selten zu Hause. Als sie die Diagnose Krebs erfuhr und sich einer Chemo-Therapie unterziehen musste, hat sie sofort gekündigt. „Das war richtig“, sagt sie heute.
Dann hat sie sich ins Leben zurückgekämpft, ihr erstes Buch geschrieben, wurde Bestseller-Autorin und hat Seminare für Frauen angeboten, die didaktisch aufgebaut waren. “Niemand ist schlagfertig auf die Welt gekommen, aber ich habe mich darauf spezialisiert und es kam gut an bei den Frauen“. Sie hatte überall Auftritte und hat Säle gebucht für ihre Präsentation für ca. 50 Teilnehmer. Diese Auftritte waren schon im Voraus immer ausgebucht. Tipps für Schlagfertigkeit gab sie im Rahmen eines Schutzschildes, dass sich die Frauen im Saal nicht zweimal sagen ließen. So bildeten sie mit ihren Armen einen Bogen über ihrem Kopf und zwingen dadurch das Gegenüber zum Nachdenken. Dazu las sie aus ihren Bestseller-Büchern einige Passagen vor. So war sie unter anderem bei einer Zusammenkunft von Frauen und wurde gefragt:“Na Sie haben doch wohl auch nicht gerade das Rad erfunden?“ Das war ein herber Schlag, über den es sich Nachzudenken lohnt. Da habe ich geantwortet: “Nein ich habe es nicht erfunden, aber ich fahre mit dem Rad!“
So löste Nicole Staudinger bei den Zuhörerinnen Vergnügen aus und die Stimmung wurde immer gelöster durch die vielen Tipps, die sie präsentierte. Das Markenzeichen der „Best of Queen“ ist zwischen Krebs, Schlagfertigkeit, Resilienz und Abnehmen, zwischen Lachen und Weinen und zwischen lustig und ernst. Mit viel Humor nimmt Staudinger die anwesenden Frauen mit auf eine Reise durch ihre Themen und verspricht dabei auch noch, dass die Frauen im Saal nie wieder sprachlos sind. Fazit aus ihrem Auftritt war, dass sie allen Frauen im Saal Mut gemacht hat, die in ihrem Leben auch solche oder ähnliche beleidigenden Erlebnisse gehabt haben. Dabei muss betont werden, dass sie eigentlich selbst sehr schwere Zeiten durchlebt hat und kein leichtes Leben bislang hatte und nun anderen Mut zuspricht.

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Saxophonklänge erhellen die Poppenburg
Region - Ein nicht enden wollender Beifall war der Dank des musikalisch interessierten Publikums in der St. Josephs-Kirche zu Poppenburg für die Darbietung von 10 Stücken des Hannoverschen Saxophon-Orchesters, das den Zuhörern einen besonderen Kunstgenuss mit einem gelungenen Neujahres-Konzert bescherte. Es ist offensichtlich ein Publikum, das traditionsgemäß kommt, wenn zu Anfang des Jahres dieser besondere Termin mit erstklassigen Darbietungen in der Kirche auf Veranlsassung des Vereins „Dorfkultur Burgstemmen“ geboten wird. Das findet bereits zum 10. Mal mit immer anderer Besetzung statt, woran sich hinterher ein Treffen zum Small-Talk unter freiem Himmel mit einem leckeren Früchtepunsch mit einem Schuss Rum anschloss. Ein Rückblick auf alle 10 Konzerte zeigt die Vielfalt der Darbietungen mit unterschiedlichen Instrumenten wie u.a. Klarinetten, ein Fagott-Trio, ein Violinen-Konzert und eine Veranstaltung unter dem Titel „Klangwelten“. Zum Saxophon-Quartett Hannover zählen: Torsten Seinecke( Sopran und Alt) ;Alexei Ternkine (Alt); Robert Ortner (Tenor); und Jürgen Kathmann (Bariton). Alle vier Saxophon-Bläser haben sich zu einem Quartett zusammengeschlossen. Sie alle haben ein Musik- oder Musikpädagogikstudium absolviert. Die Musiker leben im Raum Hannover und spielen in verschiedenen Ensembles. Ihre langjährige, internationale Erfahrungsbreite reicht von kammermusikalischen Ensembles und kleinen Jazz Besetzungen über Ska- und Soulbands bis hin zu Big Bands und sinfonischen Orchestern. Durch ihre exzellente Ausbildung verstehen sie es immer wieder, Original-Kompositionen und bekannte Stücke in neuem Gewand zu präsentieren.
Schon nach den ersten Stücken des Quartetts auf der Poppenburg sprang der Funke zum Publikum über. Die Bandbreite der Darbietungen reichte über Klassik und Romantik bis hin zum Jazz, Pop, Rock und Neuer Musik. Für jeden Anlass stellen sie jeweils ein besonderes Programm zusammen.
Da das Quartett auf hohem Niveau spielt, präsentieren sie tolle Arrangements und es ist ihnen anzumerken, dass Sie selbst begeistert sind von ihrer Darbietung. Der Zuhörer erfährt dadurch etwas über die klangliche Vielfältigkeit des Saxophons und wird in jedem Stück wieder in Erstaunen versetzt. Durch das Programm, das durch einige Jahrhunderte von 1860-2018 führte, fesselten die Saxophonisten das Publikum immer wieder durch zarte wie auch durch kraftvolle Töne, auch mit wechselhafter Dynamik. Zum Schluss erhielten die ca. 200 Zuhörer für ihren tosenden Applaus Zugaben mit Variationen aus bekannter Filmmusik und Tonfilmen. Die Ortsbürgermeisterin Heike Gesemann bedankte sich für den hervorragend gestalteten Abend bei den vier Musikern und überreichte ihnen je einen Geschenkkorb als Dankeschön.

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Besonderes Geschenk für Weihnachten
Region - Das Wisentgehege in Springe verkauft ab 1. Dezember Jahreseintrittskarten mit wilden Rabatten: Erwachsene zahlen nur noch 30 statt 40 Euro. Die Familienjahreskarte ist für 90 statt 110 Euro zu haben. Ermäßigte Jahreskarten für Schüler, Studenten und Menschen mit Behinderung kosten 20 statt 25 Euro. Die Kitz Card kostet 25 statt 30 Euro und die Große Kitz-Card kostet 50 statt 70 Euro. Wer seinen Lieben ein tierisch wildes Geschenk unter den Weihnachtsbaum legen will, kann sich einen Gutschein ausstellen lassen. Gutscheine für Jahreskarten gibt es auch in der Tourist-Information Hannover und online über unsere Internetseite. Die Jahreskarten-Weihnachtsaktion läuft bis Heiligabend, 24. Dezember, 12 Uhr.
Dazu gelten bis Donnerstag, 28. Februar 2019, die Wintereintrittspreise. Erwachsene: 10,50 Euro statt 12 Euro. Kinder von 3 bis 17 Jahren 7 Euro statt 8 Euro. Das Familientagesticket (zwei Erwachsene, zwei Kinder) kostet 30 statt 33 Euro, jedes weitere Kind drei Euro. Schüler, Studenten und Besucher mit Behindertenausweis zahlen 8,50 Euro statt 9,50 Euro. Nicht vergessen: Ein Besuch des Wisentgeheges ist auch im Winter schön. Dann sind viele Tiere sogar besser zu sehen, weil Bäume und Büsche das Laub verloren haben und sie sich nicht so gut verstecken können.

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Frau Müller lädt Landfrauen in die Vergangenheit ein
Region - Die Landfrauen von Gronau und Umgebung trafen sich im Gasthaus „Zum Kronprinzen“, Barfelde zu einem Vortrag von Karin Viebach, die Erinnerungen aus ihrer Kindheit in kleinen Broschüren zum Verkauf mitgebracht hatte und daraus vorlas.
Nach der schönen Kaffeetafel mit viel Torten und Schnittchen, setzte sich die Vortragende Karin Viebach einen feschen roten Hut auf und versetzte sich in die Zeit von 1945-1960, um den ca. 80 Damen eine „Reise in die Vergangenheit“ zu präsentieren. Dabei verwandelte sie sich in die fiktive Person „Frau Müller“ und beschrieb, was diese wohl in den Jahren alles erlebt hat.
So manche Frau im Saale konnte sich genau an die Zeit erinnern, als abends der Nachttopf unter dem Bett stand und dass man für das „große Geschäft“ im Dunkeln über den Hof gehen musste im Nachthemd mit Licht in der Hand. Auf dem stillen Örtchen wurde zurechtgeschnittene Zeitung am Nagel aufgehängt, statt viel später Toilettenpapier. Da konnte man, wenn man länger blieb, spannende Geschichte im Ausschnitt lesen. Interessant war auch der Badetag in der Familie, wo einmal Wasser eingelassen wurde für die ganze Familie, mit der Warnung der Mutter: „Lasst nichts überschwappen. Dazu wurde immer wieder der Schaum abgeschöpft und weiteres Wasser zugelassen. Erst stiegen Vater und Mutter nacheinander in die Wanne,, dann der Bruder und dann Frau Müller.
Oma hatte im Haus das Sagen und man konnte in ihrer Kiste nach interessanten Knöpfen wühlen. Sie konnte Nähen und Stricken. Ich war stolz auf meine Schuhe aus Holz.
Milch wurde in einer Milchkanne eingekauft und man erhielt sie noch auf „Marken“. Sonntags nachmittags brach die Familie zum 2 Stunden langen Spaziergang auf. Frau Müller hatte gesmogte Kleider mit Puffärmeln und Bubi-Kragen und 2 großen Schleifen in den Locken. Sie lief den Schmetterlingen nach und hatte dann kaputte Knie. „Wer nicht hören will, muss fühlen“, hieß es dann. Kurz nach vier Uhr, wenn der Vater von der Arbeit kam, sagte er zu seiner Tochter, „Ich hab hier was für Dich, mein Herz“ es waren 2 Mettwurst-Brote sogenannte „Hasenbrote“.
Wenn die Einmachzeit kam, war in den Familien viel los, dann wurden Bohnen-Bohnen-Bohnen eingekocht auch Erbsen und Kirschen. Dann saß Frau Müller auf der Fußbank und musste warten, bis 2 Stunden Kochzeit vorbei waren. Wenn sie ins Freie durfte, wurde der Kreisel mit dem Band geschlagen. Ein besonderes Lied sangen die Mädchen: „Lumpen, Eisen, Knochen und Papier, ausgeschlagene Zähne sammeln wir.“ Dann erinnert sie an die Zeit der Tanzstunde und wo man durch den mit Kartoffelstärke gestärkten Petticoat die Röcke schwingen ließen. Sie trug ein rosa Kleid und eine weiße Schleife im Pferdeschwanz.
Dann kommt ein Klassentreffen, wo sich Frau Müller drauf freut, ihren Schwarm aus der Jugendzeit wiederzusehen. Doch was sie sieht, ist ein stark übergewichtiger, uninteressanter Mann. Sie wundert sich dabei nur, „Ist das der Held aus meinem Leben?“
Sie macht sich schön mit Kleidern der neuesten Mode. Sie geht ins Modehaus und zieht Kleider ohne Ende an und aus. Frau Müller ist auch interessiert an der Politik und was in der Welt so interessiert. Auch Aktien interessieren sie, wo das Volk Gewinn machen kann. Frau Müller, geht in die Oper, singt dabei ein Frühlingslied und kleidet sich nach dem „neuesten Schrei“. „So sah man sie zur Stadtbahn gehen“. Dann erinnert Frau Viebach daran, dass die Trennkost in Mode kam. „Man war ja kerngesund, nur an den Hüften zu rund“. „Auf Trennkost baut die Haut, wird zart, die Augen blank“, das versprach die neue Kost. Nach den Vorschriften der Kost zeigte die Waage dann 4 Pfund mehr. „Klar muss man sich dann von den Kleidern trennen, wurde ihr bewusst“. Dann erzählt sie, wie eine Freundin sie zu Kaffee und Kuchen bittet. Sie denkt über eine Geschenk nach, weiß aber , dass die Freundin „auf Diät ist“, da findet sie eine blaue Vase („von wem hatte ich die doch?“), die sie nun verschenkt. Die Beschenkte jedoch denkt: „Jetzt habe ich die Vase endlich zurück“. Doch dann kam ein junger Mann, der sich für sie interessierte. Sie hatte Angst vor ihren Eltern und verabredete sich um 22.00 Uhr vor der Tür ihres Elternhauses und riet dem Freund, sich zu melden mit dem Ruf eines Waldkauzes. Am Morgen sagten die Eltern: „Gestern Abend haben wir einen Waldkauz gehört“. Das klappte dreimal, danach rief das Käuzchen abends nicht mehr wieder. Als viele Jahre später ein junger Mann in der Straßenbahn aufsteht und ihr den Platz anbietet, denkt sie; „Jetzt bist du alt!“

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