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Bericht vom 19.09.2019:
Fairer Handel durch "faires" Frühstück im Elzer Gemeindehaus
Elze - Im überfülltem evangelischen Gemeindehaus mit 80 Gästen fand in diesem Jahr das „Faire Frühstück“ statt, wo viele Köstlichkeiten von den Veranstaltern aufgetischt wurden. Superintendent Christian Castel hielt die Eröffnungsrede und ein Referat hielt Rebecca Neumann, die Referentin für die Entwicklungsbezogene Bildungsarbeit (EB) vom kirchlichen Entwicklungsdienst (KED) der evangelischen-lutherischen Landeskirchen in Braunschweig und Hannover. Die Organisation lag in den Händen von Brigitte Dittmann, die unterstützt wurde von ihrem Mitarbeiterteam und den Vereinen AWO, DRK und der katholischen Kirchengemeinde.
Diese Veranstaltung findet immer im September statt und wurde in Elze zum vierten Mal organisiert. Daher ist es für die Elzer Organisatoren schon eine routinemäßig ablaufende Veranstaltung. Die „Faire Woche“ präsentiert jährlich 2.500 Informationsveranstaltungen und sie ist die größte Aktionswoche zum „Fairen Handel im Kaffeeanbau“ in Deutschland. Diese Veranstaltung gibt es seit 2001 jedes Jahr in den letzten zwei Septemberwochen. Lokale Gruppen setzen das Thema um, dazu zählen Weltläden, Fairtrade-Towns, kirchliche Gruppen Verbraucherzentralen und auch gastronomische Betriebe. Die „Faire-Woche“ wird vom Forum Fairer Handel e.V. in Kooperation mit TransFair und dem Welthandel-Dachverband durchgeführt. Das Forum Fairer Handel (FFH) ist der Verband des Fairen Handels in Deutschland. Sein Ziel ist es, den Fairen Handel bekannter zu machen und sein Profil zu schärfen. Informationen gibt es unter www.forum-fairer-handel.de. Fairtrade ist eine Strategie zur Armutsbekämpfung. Bauern in Afrika, Lateinamerika und Asien erhalten durch Fairtrade-Standards, die unter anderem Fairtrade-Prämie vorschreiben, die Möglichkeit, ihre Dörfer und Familien aus eigener Kraft zu stärken und ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen nachhaltig zu verbessern. Fairtrade-Kleinbauern und -Arbeiter bzw. Arbeiterinnen erhalten eine Stimme, werden wahrgenommen und treffen selbstbestimmte Entscheidungen. Fairtrade-zertifizierte Bauern-Kooperativen und Plantagen erhalten für ihre Produkte ein stabiles Einkommen. Fairtrade ermöglicht Kleinbauern aus benachteiligten Regionen des Südens den Marktzugänge in den Norden und fördert langfristige und möglichst direkte Handelsbeziehungen. Angestellte auf Plantagen bekommen im Minimum den gesetzlichen Mindestlohn und profitieren unter anderem von Schutzkleidung, bezahlten Urlaub und sozialer Vorsorge. Der Morgen ist wie alle Jahre sehr gut angekommen und regt zum Nachdenken an.

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