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Termine aus Elze
Sportlerehrung: Stadt Elze würdigt Leistungen
Elze - Im Mittelpunkt der diesjährigen Sportlerehrung der Stadt Elze standen die 120 Aktiven , die für ihre hervorragenden sportlichen Leistungen auf allen Ebenen mit Urkunden und Medaillen ausgezeichnet wurden. Ein buntes Rahmenprogramm mit Musik, Tanzdarbietungen, einem Sketch sowie ...
Tischtennisturnier am Elzer CJD
Elze - Die Tischtennisspieler der CJD Jugenddorf-Christophorusschule Elze sind zurzeit vielbeschäftigte Leute. Am vergangenen Mittwoch waren vierzehn Schüler unterwegs, um am Bezirksausscheid "Jugend trainiert für Olympia" in Lemförde bei Osnabrück teilzunehmen. Sogar 34 Kinder und Jugendliche hatten sich für das Schulturnier angemeldet, das nur zwei Tage später in der neuen Sporthalle des Elzer Gymnasiums ausgetragen wurde. Dass dieser Freitag ausgerechnet ein "Dreizehnter" war, erwies sich dabei keinesfalls als schlechtes Omen.
Tatjana Ovtcharova, die als Tischtennistrainerin an der Christophorusschule den Schulwettkampf organisiert hat, zeigte sich sowohl mit der Teilnehmerzahl als auch den gezeigten Leistungen zufrieden. "Wir haben hier einige wirklich gute Talente", freut sie sich, und sie weiß, wovon sie redet. Immerhin trainiert Tatjana Ovtcharova in ihrer Funktion als Jugendleiterin beim Verein Schwalbe Tündern auch ihren Sohn, den Jugendeuropameister Dmitri Ovtcharov.
Für Beispielhaft hält sie die Kooperation der Christophorusschule Elze mit dem Landesstützpunkt in Hannover, für den sie auch Talentsichtung betreibt. "Davon profitieren beide Seiten: Die Schule hat fünf neue Tische bekommen, und neue Talente können gezielter gefördert werden", erläutert Ovtcharova.
Bei den Schulmeisterschaften dominierten dann die Geschwister Christine und Björn Gerndt das Geschehen. Christine konnte sich bei den Mädchen vor Alina Michael (Platz 2) und Franziska Kemper (Platz 3) den 1. Platz sichern. In einem spannenden Endspiel konnte sich ihr Bruder Björn hauchdünn gegen Eike Kutzner (Platz 2) durchsetzen, der über weite Strecken ein absolut ebenbürtiger Gegner war. Den 3. Platz errang Jonas Engau.
Die Schulmeisterschaft endete mit dem Überreichen der Pokale durch die Turnierleitung, die aus Tatjana Ovtcharova und Gerhard Hoppe bestand.
Text und Fotos: Carsten Söffker-Ehmke (Elze)
Tischtennisturnier am Elzer CJD
Braunkohlwanderung der Ortswehr Elze
Elze - Wenn auch der Wettergott nicht mitspielte und der Regen sich in Mollen aus dem Himmel ergoss, machten sich die Mitglieder der Feuerwehr Elze mit Ehefrauen und Gästen auf Schustersrappen auf den Weg. Gut beschirmt und mit regensicherer Kleidung ging es Richtung Kendelke und dann wieder zurück zum Ausgangspunkt dem Feuerwehrhaus. Hier hatten fleißige Helfer die Tafel hergerichtet und Schüsseln mit dampfendem Braunkohl, Bregenwurst und Kassler satt luden zum gemeinsamen Essen ein. In geselliger Runde und bei froher Laune konnte man sich ungezwungen unterhalten. Selbstverständlich durfte nach dieser Wanderung auch nicht die Wahl der Elzer Braunkohlkönigin und des Königs fehlen. Achim Weber-Mazarin konnte die begehrten Trophäen und die selbstgebundenen Braunkohlkränze den neuen Prinzenpaar 2004 aufsetzen unter dem Applaus der Gäste. Für ein Jahr regieren nun Friedhelm Schniggenfittig und Christa Boy.
Braunkohlwanderung der Ortswehr Elze
Pforte lädt zum Mehler Weihnachtsmarkt
Mehle - Eine illumierte tannengeschmückte Eingangspforte vor dem Kirchenportal wirkte einladend für die vielen Besucher auf dem Weihnachtsmarkt der Mehler Vereine am zweiten Advent. Der Duft von
Glühwein, Waffeln, Bratwurst und heissem Holundersaft zog die Gäste magisch an und sorgte ... zur Mehle-Seite
Unternehmungslustig: Schlesische Straße Elze
Elze - Zwar hatte der Himmel die Schleusen geöffnet, aber das störte die wetterfesten Anwohner der Schlesischen Straße Elze in keinster Weise. Schon seit vielen Jahren gehört es zur Tradition, gemeinsame Unternehmungen für die Anwohner zu planen. An diesem Tag hatte man aber keinen guten Griff mit dem Wetter und merkte, dass es keine Besserung geben würde. So richtete man sich denn zunächst gemütlich unter den Carports ein, um sich dort bei Glühwein und heißen Getränken aufzuwärmen. Daneben gab es Kaffee, Kuchen und deftige Schmalzbrote. Nachdem der Regen etwas nachliess, machte sich die Gruppe auf den Weg, um einen verkürzten Weg durch die Elzer Feldmark zu wählen. Danach erreichten die Wanderer ihr Ziel, das Bahnhofshotel. Manfred Büttner, Organisator und Verantwortlicher für diese Wanderung freute sich, die inzwischen eingetroffenen 87 Anwohner und Gäste begrüßen zu können. In gemütlicher Runde nahm man an den Tischen Platz und ließ sich Braunkohl, Brägenwurst und Kassler schmecken. Selbstverstandlich durfte auch die Wahl des Braunkohlkönigs in dieser fröhlichen Runde nicht fehlen. Der Braunkohl-König 2004 der Schlesischen Straße heißt nun für ein Jahr: Frank Nölling.
Unternehmungslustig: Schlesische Straße Elze
Zeugnisse mit Kerzenschein, Brötchen und Tee
Elze - Zeugnisse gab es am Freitag bei der Adolf Grimme-Schule. Die Schüler der 9. Klasse, die in diesem Jahr die Schule verlassen werden, zeigten sich recht zufrieden mit dem Ergebnis. Dennoch gilt es für sie, bis zu den Entlassungszeugnissen vor den Sommerferien noch einmal kräftig durchzustarten mit Mathe, Deutsch, Dreisatz, Prozent- und Bruchrechnung.
Eine schöne Tradition ist es, dass am Tag der Zeugnisausgabe in der Abgangsklasse ein gemeinsames Frühstück im Klassenraum eingenommen wird. So hatten es sich die Schüler zusammen mit ihrer Lehrerin Anke Rahe(39) gemütlich gemacht und sassen bei Kerzenschein, Brötchen und Tee. Mit dabei war dieses Mal ein besonderer Gast, der gleichzeitig an diesem Tag seinen Abschied von der Schule nahm. Sonja Wedekind(37) beendet nach 15 Monaten ihre Referendarzeit an der Grimme Schule als zweite Ausbildungsphase. Zunächst geht sie in den Mutterschutz und wird danach ihre Ausbildungszeit fortsetzen. Sie hat sich in der überschaubaren Adolf-Grimme-Schule sehr wohl gefühlt, wie sie erzählt, auch im neunköpfigen Kollegium.
Die acht Schüler aus Klasse 9 kommen aus Elze, Nordstemmen, Eime, Brüggen und Heinum. Da sie noch keine Lehrstellen haben, werden die Sechzehnjährigen zunächst ein Vorbereitungsjahr beim BVG besuchen, woran sich dann das BGJ -das Berufsgrundbildungsjahr- anschliessen wird. Sie wünschen sich Arbeitsplätze als Maurer, Kinderpflegerin, Dachdecker und Tischler. Berufspraktika haben sie bereits mit viel Freude absvolviert beim Bäcker, beim Radmechaniker, im Hagebaumarkt und im Kindergarten. Sehr stolz präsentierten die Schüler ihren selbst renovierten Klassenraum, der nun in freundlich gelber Farbe strahlt. Sie erinnern sich auch gerne an gemeinsame Ausflüge und an eine Klassenfahrt in den Harz mit Anke Rahe. Rahe unterrichtet jetzt seit über zwei Jahre an der Adolf Grimme Schule.
Sonja Wedekind hat bereits eine Ausbildung an einer Schule für Beeinträchtigung der Sprache und des Sprechens absvolviert und als zweites Fach Pädagogik für Lernbeeinträchtigung erlernt. Wichtig sei es, dass die jeweiligen Anforderungen an die Schüler nur soweit gehen dürfen, wie es der Auffassungsgabe entspricht. "Man darf nicht vergessen, dass die Kinder schon negative Erfahrungen und Mißerfolge in der Grundschulzeit hatten". Man muss sensibel mit ihnen umgehen, um ihr Selbstbewußtsein zu stärken. Hier gilt es den Mittelweg zu finden, zwischen der Lehrstoffvermittlung und der sogenannten 'Toleranzschwelle'. Der Schüler sollte das Gefühl haben: "Das mache ich noch mit! Das ist eben die Gradwanderung an einer Schule für Lernbeeinträchtigung", stellt sie in den Raum. Wedekind lobte die Aktivitäten des Förderverein der Adolf Grimme Schule, den Schulkiosk zweimal die Woche und dass jeder Schüler morgens mit einer Tasse Früchtetee begrüßt wird. Eines aber findet Wedekind nicht in Ordnung, dass die Landespolitik von einer Auslastung der Schulen zu 104 Prozent spricht. "Denn die Adolf Grimme Schule hat eine Unterversorgung", merkt sie an.
Zeugnisse mit Kerzenschein, Brötchen und Tee
15 Gebote des Lernes im CJD vorgestellt
Elze - Wohin geht die deutsche Schule? Soll der Rückwärtsgang eingelegt und Kurs auf die gute alte Paukschule genommen werden? Oder sollen sich die althergebrachten Lehranstalten fit für die Zukunft machen und zu Lernlandschaften weiterentwickeln, die jeden Schüler individuell fördern und so die Leistungsfähigkeit wieder verbessern? Für den Erziehungswissenschaftler Professor Dr. Peter Struck ist die Antwort klar. Seine Vision einer Schule von morgen legte er am vergangenen Dienstag im überfüllten Musiksaal der CJD Christophorusschule Elze dar.